Newsletter Juni 2019

Bezirksversammlungswahl

Arnold G. Mergell bezieht Stellung

 

Arnold G. Mergell, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführender Gesellschafter HOBUM Oleochemicals GmbH

Europa, Deutschland, Hamburg, Harburg: Die Wahl vom 26. Mai hat die politische Landschaft kräftig durchgeschüttelt. Und obwohl die SPD in Harburg erneut stärkste politische Kraft geworden ist, darf nicht verkannt werden, dass SPD und CDU auch in Harburg kräftig haben Federn lassen müssen.

Zur Erinnerung: Vor 10 Jahren lagen die beiden Parteien noch bei über 75%, jetzt hätten sie nicht einmal mehr eine Mehrheit in der Bezirksversammlung. Immerhin hat eine breite Mehrheit die bürgerliche Mitte gewählt und das ist gut so! Diese Mitte ist aber unbestritten grüner und vor allem auch jünger geworden.

Der Wirtschaftsverein freut sich auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Parlament und steht als Ansprechpartner jederzeit und gerne zur Verfügung.

Gleichzeitig sind wir der festen Überzeugung, dass die Herausforderungen der heutigen Zeit nicht durch weitere Regulierungen, Verbote oder Steuern, sondern vielmehr durch Bildung und Innovationen gelöst werden müssen. Und genau hier bietet der Hamburger Süden als wissenschaftsorientierter Technologiestandort viel bessere Voraussetzungen, als es Berlin oder Brüssel jemals könnten.

Lassen Sie uns gemeinsam die Vision von Harburg weiterentwickeln. Schon heute laden wir Sie daher zu unserer Monatsveranstaltung am 26.09.2019 ein, in der wir Ihnen unsere Harburg-Vision 5.0 vorstellen und mit Ihnen diskutieren wollen.

Neuzugang im Vorstand

Peter Brock wird neues Vorstandsmitglied

Peter Brock, Geschäftsführer der DUDEK-PUMPEN GmbH & Co.KG

Seit letztem Jahr ist Peter Brock, Geschäftsführer der DUDEK-PUMPEN GmbH & Co.KG, Mitglied im Beirat des Wirtschaftsvereins und leitet den Arbeitskreis „Mitglieder".

Die DUDEK-PUMPEN GmbH & Co.KG ist ein alteingesessenes Harburger Familienunternehmen und im produzierenden Gewerbe tätig.

„Wir freuen uns, dass wir Peter Brock als neues Vorstandsmitglied gewinnen konnten. Die DUDEK-PUMPEN GmbH & Co.KG ist ein langjähriges Mitglied und durch Peter Brock als Repräsentant verbinden wir traditionelle Werte mit Innovation.“, so Arnold G. Mergell.

Das Team des Wirtschaftsvereins freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!

Das Märchen vom Bürokratieabbau

Arnold G. Mergell bezieht Position für mittelständische Unternehmen

Arnold G. Mergell, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführender Gesellschafter HOBUM Oleochemicals GmbH

Auch im aktuellen Koalitionsvertrag ist das Thema Bürokratieabbau wieder einmal fest vereinbart worden. Und auch dieses Mal ziehen sich die Verhandlungen hin, eine Einigung ist nicht in Sicht. So müssen wir erneut und vergeblich auf Entlastungen warten, während neue Regulierungen munter gedeihen und sprudeln.

In diesem Zusammenhang wird gerne darauf verwiesen, dass die errechneten Bürokratiekosten in den letzten Jahren gar nicht gestiegen seien. Tenor: Die Abbaugesetze I und II haben doch schon erhebliche Entlastungen gebracht, dann kann Nr. III auch noch ein wenig auf sich warten lassen. Ernsthaft???

Die Universität Bonn wird in Kürze eine Studie vorlegen, in der es weniger um fragwürdige Kostenmessungen, sondern vielmehr um „gefühlte“ Belastungen durch Bürokratie, insb. im Mittelstand, geht. Pflichtlektüre für alle Politiker!

Interessant dabei ist, dass neben „Akzeptierern“ und „Pragmatikern“ die Gruppe der „Verdrossenen“ inzwischen über 50% aller Befragten ausmacht. Es ist insbesondere die immer stärker regulierte Einhaltung von Schutzrechten, die als Zumutung empfunden werden. Diese ist getrieben von der Unterstellung, Betriebswirtschaft und anständiges, sozialmarktwirtschaftliches Verhalten lassen sich nicht miteinander vereinbaren. Im Ergebnis führt das bei den „Verdrossenen“ dazu, dass minder wichtige Regelungen bewusst nicht mehr eingehalten werden.

Die Einhaltung von Rechten von Mitarbeitern, Verbrauchern oder unserer Umwelt sind Selbstverständlichkeiten, ein verhältnismäßiger, ordnungspolitischer Rahmen sicherlich auch notwendig. Ebenso wichtig ist aber auch ein Mindestmaß an unternehmerischer Freiheit. Diese ist der Treibstoff für Innovationen und sollte nicht durch immer neue „Mikrostrangulierungen“ eingeschränkt werden.

Vertrauen, die Möglichkeit für betriebliche oder tarifliche Regelungen sowie umfassende Entlastungen für mittelständische Unternehmen sollten die Grundlage jeder zukünftigen Regulierung sein. Dann kehrt auch der Glaube an einen echten Bürokratieabbau zurück.

Mentoring-Programm des Wirtschaftsvereins

Erfahrungsbericht eines Mentees

In unserer 6-monatigen Pilotphase konnten wir mit zwei Paarungen erste sehr positive Erfahrungen sammeln. Die Gespräche verliefen in einer sehr vertrauensvollen und offenen Atmosphäre. Das Themenspektrum reichte von beruflich bis sehr privat. Beide Paarungen sind jetzt in eine Ad-hoc-Betreuung übergegangen, d.h. die Mentees melden sich bei Bedarf in größeren Abständen. Die Mentees haben dabei die Mentoren u.a. als neutrale Sparringspartner in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Themen schätzen gelernt.

Einer unserer Mentees berichtet über seine Erfahrung (aus vertraulichen Gründen verzichten wir bei dem nachfolgenden Bericht auf die Namensnennung.):

„Ich nehme seit März dieses Jahres am Mentoring-Programm des Wirtschaftsvereins teil. Nach meinem betriebswirtschaftlichen dualen Studium und langjährigen Tätigkeiten im Vertrieb und Marketing im In- und Ausland bei einem internationalen Großkonzern im Angestelltenverhältnis, habe ich mich für den Weg in die Selbstständigkeit als international agierender Unternehmer im weltweiten Handel entschieden.

Das Mentoring bietet mir im Dialog mit meinem Mentor die Möglichkeit, eines gegenseitigen Austausches und die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen sowie Glaubenssätzen und Mindset hinsichtlich unternehmerischen Denkens, Verständnisses - auch im Hinblick auf globale Tätigkeiten - und hiermit verbundener kultureller Besonderheiten.

Mein Mentor ist für mich Vorbild, Ratgeber, Kritiker und Förderer zugleich. Er teilt seinen vielseitigen beruflichen Erfahrungsschatz aus internationalen Tätigkeiten, sein umfangreiches Wissen, seine Menschenkenntnis sowie soziale Kompetenzen und verfügt über zahlreiche und vielfältige persönliche Kontakte und Netzwerke.

Unsere Gespräche sind von gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Wertschätzung geprägt. Unsere Themen gehen über pragmatische Ansätze zur Entscheidungsfindung (im geschäftlichen wie privaten), persönliche Lebens- und Finanzplanungen, Führungsverhalten, Verhandlungsführungen bis hin zur Steuerung, Erreichung und Nachhaltung von Unternehmenszielen und -kennzahlen.

Ich äußere im Zusammenspiel unseres Mentorings Fragestellungen und Themen, die mich beschäftigen und biete Offenheit für Anregungen, eine kritische und offene Selbstreflexion und den Anspruch, mich ständig zu verbessern und weiterentwickeln zu wollen (sowohl im vielschichtigen und vernetzten unternehmerischen Denken, als auch als Privatperson) sowie die Bereitschaft, neue Perspektiven und Ansätze kennenzulernen.

Ich bin dankbar, von der Expertise und den Ratschlägen sowie den wertvollen und praxisnahen Hilfestellungen meines Mentors profitieren zu dürfen. Reflektierend stelle ich bereits nach wenigen Treffen fest, dass mich das Mentoring in meiner persönlichen Entwicklung und in der Art und Herangehensweise, Fragestellungen und Thematiken zu betrachten und anzugehen, weitergebracht hat. Ich wünsche mir und hoffe sehr, dass mein Mentor mich mit in meinem Werdegang langfristig begleiten und weiter unterstützen wird.

Ich kann nur jedem wissenshungrigen Interessierten empfehlen, sich für das Mentoring-Programm vom Wirtschaftsverein zu bewerben und mit dieser Hilfestellung die eigene Zukunft zu gestalten. An dieser Stelle auch vielen Dank an den Wirtschaftsverein für die Initialisierung des „Mentoring-Projektes“ und die Möglichkeit des anregenden, vielseitigen und generationsübergreifenden Austausch, auch mit anderen Mentoren des Wirtschaftsvereins. “

 

Wenn Sie mehr über unser Mentoring– Programm erfahren möchten, schauen Sie gerne auf unserer Webseite (Mentoring-Programm) oder kontaktieren Sie uns unter:

Telefon: 040 / 32 08 99 55
E-Mail: info@derwirtschaftsverein.de

Wir gratulieren unserem Mitgliedsunternehmen Senectus GmbH

Studentenwohnheim WOODIE erhält MIPIM-Award in Cannes

Wo sich sonst Stars und Sternchen zu den Filmfestspielen treffen, fand im März die internationale Immobilienmesse, die MIPIM, statt. Über 26.000 Teilnehmer aus über 100 Ländern trafen sich, um sich über aktuelle Marktrends und Aussichten auf dem Immobilienmarkt auszutauschen. Einer der Highlights der Messe am letzten Abend ist die Verleihung der begehrten Awards.

Der im Harburger Binnenhafen beheimatete Projektentwickler Senectus GmbH konnte sich zusammen mit seinem Joint-Venture-Partner PRIMUS developments GmbH in der Kategorie „Best Residential Development“ gegen die Konkurrenz aus Kopenhagen, London und Amsterdam durchsetzen und die Trophäe entgegennehmen. Ausgezeichnet wurden die beiden Hamburger Unternehmen, die die Erstellung des Studentenwohnheims WOODIE geplant haben.

Das im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg entstandene Wohnheim unterscheidet sich durch seine Bauart grundlegend von anderen Immobilien: Das siebengeschossige Hybrid-Gebäude wurde aus 371 Holzmodulen errichtet, die wie Legosteine aufeinandergestapelt wurden. Die Bauzeit von nur neun Monaten für die rund 13.000 qm BGF betrug dabei nur die Hälfte einer herkömmlichen Bauweise. „Durch den Vorfertigungsgrad von über 80 Prozent lässt sich die Bauzeit drastisch reduzieren“, erläutert Torsten Rieckmann von der Senectus GmbH. Hier ein Kurzfilm der Preisverleihung: https://youtu.be/VNhupB3CK_A

NEUE MITGLIEDER

Der Wirtschaftsverein begrüßt ganz herzlich:

Vattenfall Heizkraftwerk Moorburg GmbH

21079 Hamburg

Energieerzeugung, Steinkohlekraftwerk

www.kraftwerk-moorburg.hamburg

HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

20355 Hamburg

Wirtschaftsförderung, Flächenentwicklung, Flächenvermarktung städtischer und privater Gewerbeflächen
www.hamburg-invest.com

Best Practice Academy

Workshop zum Thema Cloud Computing

Die Best Practice Academy ist Bestandteil der Harburg Vision 2020/50 und in der Projektgruppe Industrie 4.0 und Technologie entstanden. Ziel der Projektgruppe ist es, über die neuesten Entwicklungen und Prozesse zu informieren und Unternehmen durch Best-Practice-Beispiele und Expertenworkshops dabei zu unterstützen, eine eigene digitale Strategie zu entwickeln. Zusätzlich rückt die Förderung und Vernetzung der Technologieszene des Hamburger Südens in den Fokus.

In Zusammenarbeit mit a1.digital und der Hamburger Hochbahn AG wurde in einem kleinen Expertenworkshop unserer Best Practice Academy über das Thema Cloud Computing gesprochen. In dem Workshop wurde aufgezeigt und darüber diskutiert welche Möglichkeiten des Cloud Computing für das eigene Unternehmen interessant sein könnten.

Anett Gilles, Senior Key Account Manager Enterprises der a1.digita beantwortete in ihrem Impulsvortrag folgende Fragen:

  • Was ist „Cloud“
  • Welche Vorteile bietet die Cloud?
  • Ist die Cloud sicher?
  • Wird Cloud-Computing Standard?

Nach Anett Gilles nutzen zwei von drei Unternehmen Cloud Computing und somit sei ein leichter Anstieg der Nutzung zu verzeichnen. Zudem soll die Datensicherheit in der Public Cloud zunehmend positiv bewertet werden.

Ein Top-Kriterium bei der Auswahl eines Cloud Anbieters sei nach Gilles die Konformität mit der DSGVO. Auch die IT-Sicherheit und die Compliance seien die größten Herausforderungen bei der Cloud Integration. Oft zögern Nichtnutzer vor allem wegen Sicherheitsbedenken eine Cloud basierte Lösung anzuwenden.

Die Referentin betonte, dass ein wichtiger Punkt bei der Umsetzung des Cloud Einsatzes die moderate Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter sei. Zudem seien Partnerschaften mit Anbietern die Voraussetzung für den Start und den Betrieb der Cloud Infrastruktur.

Für die Teilnehmer des Expertenworkshops ist klar:

„Zukünftig wird das Arbeiten ohne die Cloud undenkbar. Die Menge an Daten und die schnelle Veränderung der Arbeitsprozesse sind mit lokalen Lösungen nicht mehr möglich.“, so Udo Stein, Geschäftsführer von Stein Plan und Werk GmbH + Co. KG."

Wenn Sie für Ihren Weg in die digitale Zukunft Unterstützung suchen, können Sie Anett Gilles unter
info@a1.digital erreichen.

Chance für Harburg: der digitale Sprung über die Elbe

Prof. Henning Vöpel zu Gast beim Wirtschaftsverein

Mit der Digitalisierung steht die Wirtschaft vor dem größten technologischen Umbruch seit 200 Jahren – eine Feststellung, die den Pioniergeist in jedem Unternehmer wecken kann, die sich zugleich aber auch nach einem unkalkulierbaren Risiko anhört. Schaffen wir das? Da kam Professor Henning Vöpel, seit 2014 Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, gerade recht. Er war unser Gast mit dem Thema: „Mittelständische Unternehmen als Teil der smarten Quartiere – eine Chance für Harburg?“.
Vöpel hatte eine Reihe von Anregungen für die lokale Wirtschaft, die nur aufgegriffen und vor allem koordiniert werden müssen.

Prof. Henning Vöpel, Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts

Als Beispiel nannte Vöpel die Kooperationen im Einzelhandel. Harburger Firmen könnten doch davon profitieren, dass sie vor Ort bekannt seien, man ihnen vertraue und sie mit regionalen und nachhaltigen Lieferketten werben könnten. Sie könnten auch innovativ urbane Lösungen anbieten wie Paketshops in Gaststätten, die damit ihre Räume auch außerhalb von Stoßzeiten besser nutzen könnten.
Es sei nicht sinnvoll darauf zu warten, bis sich solche Aktivitäten in der Hamburger Innenstadt entwickeln und nach einer Testphase auch auf Harburg ausgedehnt werden. Vöpel: „Vielmehr könnte der Sprung über die Elbe vom Süden aus gestartet werden. Diesmal als digitaler Sprung über die Elbe.“ Mit der Expertise der Technischen Universität, der Startups im channel hamburg und des hit -Technoparks gebe es die besten Voraussetzungen dafür. Bei der Koordination könne die gefühlte Autonomie der gesamten Süderelberegion durchaus von Vorteil sein. Eine autonome Strategie helfe auch, gegen globale Plattformen wie Amazon oder Alibaba zu bestehen.
Kooperationen im Netz könnten allerdings auch am Konkurrenzdenken lokaler Unternehmen scheitern. Da sieht Vöpel eine Aufgabe für die Bezirkspolitik, aber auch für das Bezirksamt. Sie könnten Mittelständler an einen Tisch bringen und Konzepte anregen. Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen hörte aufmerksam zu. Im Herbst muss sie sich bekanntlich auf die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für Jörg Heinrich Penner machen, der öffentlich meist als „Baudezernent“ bezeichnet wird. Dabei ist sein Dezernat nicht nur fürs „Bauen“ zuständig, sondern auch für die Bereiche „Wirtschaft“ und „Umwelt“.
Ein Faktor, der die Digitalisierung bremsen könnte, ist nach Ansicht von Vöpel die „strukturelle Trägheit“ einer Großstadt wie Hamburg, die nicht nur durch lange Entscheidungswege geprägt werde. Auch das Beharrungsvermögen von Belegschaften könne Prozesse verlangsamen. Gerade bei einem hohen technologischen Disruptionsgrad erhöhe das alles das Standortrisiko erheblich. Vöpel: „Es gibt also auf lokaler Ebene keinen Grund, die Chancen durch die Digitalisierung noch länger ungenutzt zu lassen.“

Der Wirtschaftsverein bedankt sich herzlich bei Prof. Dr. Vöpel für die Impulse!

SAVE THE DATE

September

13.09.2019

Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens

20.09.2019

Industriefrühstück

26.09.2019

Monatsveranstaltung September

Harburg Vision

November

06.11.2019

impuls forum

Dezember

06.12.2019

Herrenabend

 

IMPRESSUM

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VORSTANDSVORSITZENDER

Arnold G. Mergell