Newsletter September 2020

Wir starten wieder mit Präsenzveranstaltungen

Corona konforme Organisation

Vorstand des Wirtschaftsvereins

Wir freuen uns, Ihnen ab diesem Monat wieder Präsenzveranstaltungen anbieten zu können - natürlich Corona konform!

Gestartet haben wir bereits bei bestem Wetter und schöner Stimmung mit unserem „Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens“ und weiter geht es mit folgenden Formaten:

Absage Herrenabend

Schweren Herzens haben wir uns entschieden, unser Veranstaltungshighlight, den „Herrenabend“, abzusagen. Unter den aktuellen Bedingungen wäre es nicht möglich, die besondere und reizvolle Atmosphäre zu schaffen, die dieses Format so erfolgreich macht. Zudem ist es uns wichtig, unseren Mitgliedern einen "sicheren“ Veranstaltungsrahmen zu gewähren.

Einen speziellen Jahresausklang möchten wir uns trotzdem nicht nehmen lassen und haben uns dazu ein neues Format überlegt:

Am 04. Dezember laden wir unsere Mitglieder herzlich zu einem kleinen, exklusiven Weihnachtsmarkt ein, den wir in Zusammenarbeit mit dem hit-Technopark organisieren. An frischer Luft und bei weihnachtlicher Stimmung, möchten wir mit Ihnen das turbulente Jahr gemütlich ausklingen lassen. Details folgen.

Im kommenden Jahr werden wir Präsenzveranstaltungen im kleineren Kreis anbieten uns setzen dabei zunächst auf das „Frühstücksformat“ .

Wir reagieren weiterhin flexibel auf die gegebenen Rahmenbedingungen und hoffen, dass wir Ihnen unsere Netzwerkplattform bald wieder in gewohntem Rahmen bieten können!

Wirtschaftsverein beim neuen Verkehrssenator

Wirtschaftliches Potenzial der Mobilitätswende

 

Senator Dr. Anjes Tjarks, Präses der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

Die Mobilitätswende ist unumkehrbar und verlangt vom einzelnen Bürger Änderungen im individuellen Verhalten und in der Organisation des Tagesablaufs. Das hat Dr. Anjes Tjarks, Präses der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, bei einem Treffen mit der 1. Vorsitzenden des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden, Franziska Wedemann, und hit-Technopark-Geschäftsführer, Christoph Birkel, betont. Wedemann und Birkel begrüßten, dass der vor der Covid-19-Pandemie im Februar 2020 begonnene Dialog mit der Wirtschaft im Hamburger Süden wieder aufgenommen worden ist.

Sie erklärten, das wirtschaftliche Wachstum im Süderelberaum könne nur mit einem ökologisch und ökonomisch sinnvollen Mobilitätskonzept umgesetzt werden. Nur so könne die Mobilitätswende zum Potenzial für das Wirtschaftswachstum werden.
Einig waren sich Politik und Wirtschaft, dass es für den Bezirk Harburg in der medialen Berichterstattung durchaus Nachholbedarf gebe. Tjarks wünscht sich eine positivere Wahrnehmung Harburg oder zumindest ein differenzierteres Bild in den Medien. Wedemann und Birkel baten Tjarks, seine positive Wahrnehmung des Bezirks auch gegenüber den Medien zu kommunizieren.

Anders als nach der Lektüre des Koalitionsvertrags von SPD und Grünen zu erwarten war, kündigte Tjarks an, dass der Süden der Stadt besonders im Fokus der Mobilitätsprojekte stehe. So sollen in dieser Legislatur alle Harburger S-Bahnhöfe zunächst nur in der Fahrbahnebene, später auch in der Zwischenebene instandgesetzt und verschönert werden. Am Fernbahnhof Harburg wird eine Park-and-ride-Station für Radfahrer mit 1200 Fahrradstellplätzen gebaut und der Architektenwettbewerb für die Neugestaltung des Harburger ZOBs ist entschieden.

In den kommenden fünf Jahren werde außerdem das Streckennetz der S-Bahn so weit ertüchtigt, dass der „Hamburg-Takt“ umgesetzt werden kann. Um den Öffentlichen Personennahverkehr weiterhin leistungsfähig zu halten, müssen allerdings auch die beiden Bahnbrücken über Süderelbe und Norderelbe komplett instandgesetzt werden. Dafür gebe es, so Tjarks, aber noch keine Ersatzverkehrskonzepte. Wedemann und Birkel baten darum, die Kompetenz der Harburger Wirtschaft zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen zu nutzen.

Für die Fahrradmobilität kündigte der Senator den Radschnellweg von Harburg in die Innenstadt auf der alten Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße sowie die erste protected lane entlang der Hannoverschen Straße an.

Für den Individual-Autoverkehr stehen in den kommenden zehn Jahren Großprojekte wie die Instandsetzung der A7 südlich des Elbtunnels, die Erhaltung der Betriebsbereitschaft der A1 sowie die endgültige Fertigstellung der Wilhelmsburger Reichsstraße auf der neuen Trasse an. Das Magistralenkonzept entlang der B73 soll parallel zur Verlagerung des Wirtschafts- und Individualverkehrs auf die A26-Ost vertieft werden. Tjarks versicherte, dass der lokale Wirtschaftsverkehr erst tragfähige alternative Konzepte testen müsse, bevor vorhandene Kapazitäten auf der B73 zurückgebaut werden. Schließlich sollen Angebote zum Car-Sharing in den Bezirk hinein erweitert werden. Wedemann und Birkel schlugen dazu länderübergreifende Gespräche vor, weil die Einpendler größtenteils aus den niedersächsischen Landkreisen kommen. Die Süderelbe AG habe hier erste Pilotprojekte in Arbeit und sollte in den Austausch einbezogen werden.

Tjarks will die länderübergreifende Mobilität am 26. November bei der Sitzung des Handelskammer-Ausschusses für den Hamburger Süden ansprechen.
Alle Beteiligten wollen diesen Dialog fortsetzen.

Golfen und Netzwerken

6.Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens

Arnold G. Mergell gibt mit einer Druckluftfanfare das Startsignal zum Golfturnier.

„Golfen und Netzwerken“ – so lautete dieses Jahr das Motto für das Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens. Zum 6. Mal luden wir gemeinsam mit der HASPA zum Turnier auf die Anlage des Golf Clubs Green Eagle nach Winsen ein. Knapp 80 Wirtschaftslenker aus dem Hamburger Süden, vom Firmenchef bis zum Uni-Professor, nutzten die Möglichkeit, für einen Tag das Büro in der Firma mit dem Grün des Golfplatzes zu tauschen.

Lange Zeit sah es so aus, als könnte das Golfturnier wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden „Zum Glück ließen aber Lockerungen dieses Turnier wieder möglich werden, so das es mit einigen Corona-Regeln entgegen aller Erwartungen stattfinden konnte“, sagt Uta Rade, Geschäftsführerin des Wirtschaftsvereins, und fügt hinzu: „Dafür haben wir natürlich das Rahmenprogramm gemäß den derzeit geltenden Regelungen angepasst.“

Arent Bolte (von links), Nicole Jührend, Eliane Aspiazu de la Vega, Uta Rade, Jochen Winand und Arnold G. Mergell

Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde dieses Jahr auf dem 18-Loch Süd Course des Golfclubs Green Eagle gespielt. Auch bei den Sonderwertungen, bei denen man möglichst nah an ein bestimmtes Ziel schlagen musste, lohnte es sich, gut zu spielen, denn für die besten Spieler gab es wertvolle Sachpreise zu gewinnen.

Die Teamwertung wurde in diesem Jahr vom Flight Till Hübner (Eckhold Consultants GmbH), Dr. Kurt Herrenknecht (SciArcum Biotech Consulting), Eskil Eggers (Hinsch & Völckers KG) und Martina Heinsen (certis GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) gewonnen. Das Team freute sich über den Hauptpreis, ein 5-Gänge-Menü im The Fontenay. Der Hauptpreis wurde von Heinrich Wilke (Imentas) zur Verfügung gestellt.

Arnold G. Mergell, der gemeinsam mit Arent Bolte von der Haspa das Turnier leitete, hatte am Ende des Turniers noch eine gute Nachricht: Im nächsten Jahr wird die siebte Auflage des Golfturniers stattfinden.

Siegerehrung: Arnold G. Mergell und Arent Bolte (rechts) ehren den Flight mit Till Hübner, Martina Heinsen, Eskil Eggers und Dr. Kurt Herrenknecht. In der Mitte freut sich Heinrich Wilke, der den Hauptpreis zur Verfügung stellte.

Wir bedanken uns herzlich bei den diesjährigen Sponsoren:

Allianz Generalagentur Tchanra und Tchanra GbRBMW Niederlassung Hamburg, FC St. PauliFitting Factory Nord, Freizeit Center Albrecht GmbH & Co. KGGrossmann & Berger GmbHHans E.H. Puhst GrundstücksverwaltungHinsch & Völckers KG (GmbH & Co.), HOBUM Oleochemicals GmbHHorst Busch Elektro-Technik GmbHIMENTAS Immobilienpartner GmbHLionizers GmbHLorenz Gruppe GmbHMiske & Loeck Assekuranzmakler GmbHNord-Stein GmbHterra Real Estate GmbHAutohaus Tobaben GmbH & Co. KG und der UMSATZSCHMIEDE Marketing- & Vertriebsberatung.

Alle Fotos des Golfturniers finden Sie in unserer Bildergalerie.

 

Personelle Entlastung mit gesellschaftlichem Mehrwert

Eine Chance für Unternehmen und Menschen mit „Gepäck“

Auch im Hamburger Süden arbeiten Menschen aus den Elbe-Werkstätten in Unternehmen verschiedener Branchen mit. Außerhalb des regulären Stellenplans können sie Ihre Mitarbeiter vor Ort bei der Arbeit entlasten. Im „Gepäck“ haben Sie z.B. Lernschwierigkeiten, körperliche Behinderungen, psychische Behinderungen oder erworbene Hirnschädigungen. Die Werkstattbeschäftigten benötigen manchmal eine längere Anlernphase, zeichnen sich dann aber durch besonderes Engagement und Kontinuität am Arbeitsplatz aus. Vertraglich bleiben sie Mitarbeiter der Elbe-Werkstätten. Unternehmen zahlen eine monatliche Vergütung, die auf die Ausgleichsabgaben angerechnet werden kann.

Integrationsbegleiter der Elbe Werkstätten stehen sowohl den Unternehmen als auch den Werkstattbeschäftigten mit Rat und Tat zur Seite. Bei Festanstellung im Rahmen des Budgets für Arbeit gibt es von der Stadt Hamburg bis zu 75 Prozent des Arbeitnehmerbruttos als Minderleistungsausgleich. Auch hierzu beraten und vermitteln die Integrationsbegleiter der Elbe-Werkstätten.

 

So gelingt Inklusion: menschlich und wirtschaftlich.

 

 

 

Zurzeit werden Arbeitsmöglichkeiten gesucht in den Bereichen Lager/Logistik, Hausmeisterhelfer, Empfang und Raumservice, Bürohilfen und Fahrzeugreinigung. Kurzprofile aus unserem Mitarbeiterpool:

Staplerfahrer
Kurzprofil 

Empfang/Raumservice

Kurzprofil 

Staplerfahrer/Hausmeisterhelfer

Kurzprofil 

Machen Sie den ersten Schritt zu mehr Inklusion.

Laden Sie einen Menschen mit „Gepäck“ in Ihr Unternehmen ein.

Kontakt über das Team Arbeit Inklusiv am Standort Harburg:

Beate Halatscheff: 040|428 68-1640
beate.halatscheff@elbe-werkstaetten.de

Hella Ludwig: 040|428 68-9034
hella.ludwig@elbe-werkstaetten.de

Frank Block: 040|42868-1901
frank.block@elbe-werkstaetten.de 

Kristin Flegel: 040|428 68-3573
kristin.flegel@elbe-werkstaetten.de

 

Weitere Infos im Internet mit Best-Practice Beispiel aus der Biobäckerei Bahde:

https://www.elbe-werkstaetten.de/fuer-unternehmen/arbeit-direkt-bei-ihnen-vor-ort.html

 

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Der Wirtschaftsverein e.V.
Konsul-Ritter-Straße 10
21079 Hamburg

Tel. 040/32 08 99 55
uta.rade@DerWirtschaftsverein.de
www.DerWirtschaftsverein.de

1. VORSITZENDE

Franziska Wedemann