Hamburg. Martin Bill erklärt in Harburg, welche Großbaustellen auf Hamburgs Süden zukommen. Das ist ernüchternd – doch es gibt auch eine gute Nachricht.
Unser offizielles Statement zu Olympia in Hamburg
Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden e.V. begrüßt die Bewerbung der Stadt Hamburg um die Olympischen und Paralympischen Spiele ausdrücklich. Wir sehen darin eine bedeutende Chance, die wirtschaftliche Entwicklung, die Innovationskraft und die internationale Sichtbarkeit unserer gesamten Metropolregion nachhaltig zu stärken.
Olympia in Hamburg – das ist für uns mehr als ein sportliches Großereignis. Es ist eine Einladung, größer zu denken. Weiter zu schauen. Und die Zukunft unserer Region mutig zu gestalten.
Wir im Hamburger Süden wissen, was es heißt, Chancen zu ergreifen und aus Ideen Realität werden zu lassen. Deshalb begrüßen wir die Bewerbung ausdrücklich. Sie bringt Bewegung – in Köpfe, in Projekte, in die gesamte Metropolregion. Sie kann zum Motor werden für bessere Verbindungen, moderne Infrastruktur und neue wirtschaftliche Dynamik.
Als Wirtschaftsverein vertreten wir die Interessen eines dynamischen und wachsenden Wirtschaftsraums. Unternehmen im Hamburger Süden benötigen leistungsfähige Verkehrsverbindungen, moderne Gewerbeflächen und eine zukunftsorientierte Infrastruktur. Die Olympischen und Paralympischen Spiele können hier als Beschleuniger wirken – insbesondere, wenn Planung und Umsetzung konsequent auf langfristigen Nutzen ausgerichtet sind.
Doch echte Stärke zeigt sich, wenn alle mitspielen dürfen.
Und genau hier liegt unser kritischer Blick: Dass im Bezirk Hamburg-Harburg bislang kein einziger Wettbewerb vorgesehen ist, bedauern wir sehr. Denn der Hamburger Süden ist kein Rand – er ist ein zentraler Teil dieser Stadt. Ein Ort, an dem Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation längst zuhause sind. Ein Ort, der bereit ist, Teil dieser Geschichte zu sein.
Olympia lebt von Vielfalt, von Beteiligung, von dem Gefühl: Wir alle sind Teil davon.
Unser Wunsch ist daher klar: Wenn Hamburg die Spiele holt, dann sollte auch der Süden sichtbar werden – als Bühne, als Gastgeber, als aktiver Mitgestalter.
Denn am Ende geht es nicht nur um Medaillen. Es geht um das, was bleibt: eine stärkere, besser vernetzte, gemeinsam gedachte Region.