17.02.2020 harburg-aktuell.de: Start-up meets Grown-up an Harburger Hightech-Standort

Monatsveranstaltung
Mitglieder des Wirtschaftsvereins besuchen die Produktion von Garz & Fricke in der Schlachthofstraße. Foto: André Zand-Vakili

Harburg – Das war mal ein exclusiver Einblick. Zu Garz & Fricke in der Schlachthofstraße hatte der Wirtschaftsverein zu seiner Monatsveranstaltung geladen. Der Firmenname in Kombination mit der Straße klingt zunächst rustikal – ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil. In dem “geilen Standort”, wie Manfred Garz ihn nennt, wird Hightech Made in Germany produziert. In einer zum Großteil automatisierten Produktionsstraße stellt die Firma Bedienelemnte unter anderem für professionelle Kaffeemaschinen her.

Human Machine Interfaces nennt man solche Bedieneinheiten. Klingt kompliziert, sind aber eigentlich Touchscreens, über die der Benutzer die Geräte steuert. Dafür wurde das erst kürzlich eingeweihte Gebäude maßgeschneidert.

Trotz einer hohen Automatisierung arbeiten hier rund 150 Menschen, von den viele begehrte Fachkräfte sind. Zu dem Standort gehört auch eine eigene Entwicklungsabteilung. Beim Bau wurde “Luft nach oben” eingeplant. Das Werk kann erweitert werden.

Im ersten Stock zeigten nach einem Rundgang durch die Produktion Wienke Reynolds von LignoPur, einem Unternehmen, das passende Bio-Polymer für Firmen sucht, die damit Plastikteile ihrer Produkte ersetzen, und Oliver Zoeller von Beagle-Systems, einem Unternehmen, dass Drohen entwickelt, die weitgehend automatisiert beispielsweise Hochspannungsleitungen kontrollieren können.

So trafen in diesem Jahr bei der Veranstaltung junge Unternehmen, die in der Startphase sind, auf ein 1992 gegründetes Unternehmen, von dem die beiden Gründer Manfred Garz und Matthias Fricke behaupten können, das sie “es geschafft haben” – was sich auch im Titel dieser Veranstaltung “Start-up meets Grown-up” widerspegelte. zv


Matthias Fricke, sein Partner Manfred Garz und Oliver Zoeller von Beagle-Systems mit Martin Mahn und Franziska Wedemann vom Wirtschaftsverein. Foto: André Zand-Vakili