Newsletter Juni 2026

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Neuer Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt Heiko Stolzenburg: „Harburg ist ausreichend mit Gewerbeflächen versorgt“

Am 1. Juli 2025 hat Heiko Stolzenburg sein Amt als Harburger Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt angetreten. Der Dipl.-Ingenieur Stadtplanung und M.A. Architektur ist seit 2011 in der Hamburger Verwaltung tätig und leitete in den vergangenen fünf Jahren das Harburger Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung. Der Wirtschaftsverein hat ihn nach seinen Plänen und seinen Vorstellungen gefragt, wie Konflikte der Stadtentwicklung gelöst werden können.

Was ist Ihr städtebauliches Leitbild für Harburg im kommenden Jahrzehnt?

Stolzenburg: Ich sehe die Zukunft Harburgs als zukunftsfähigen, lebenswerten und gerechten Bezirk, der den Herausforderungen des Klimawandels, den Erfordernissen an Wohn- und Sozialraum, der veränderten Mobilität und den Entwicklungen in der Arbeitswelt gewachsen ist und allen Harburger:innen ein attraktives Zuhause und Identitätsort sein kann. Dies bedeutet, auf die städtebauliche Perspektive bezogen, eine behutsame Nachverdichtung, eine aktive Quartiersentwicklung, eine Entwicklung der Gewerbe- und Industriegebiete in enger Zusammenarbeit mit der Harburger Wirtschaft, die Stärkung der Zentren und eine aktive Entwicklung der öffentlichen Straßen und Plätze als klimaresiliente Räume.

Wo sehen Sie die größten Widerstände für Ihr Leitbild?

Es gibt die Tendenz, Planung durch sektorale Interessen einseitig zu beeinflussen, bspw. eine Marginalisierung der Themen Klimaanpassung und zukunftsfähige Mobilität oder Planungen, die dem Leitbild entgegenstehen. Weiterhin sind Anforderungen ohne Berücksichtigung der finanziellen und insb. auch personellen Ressourcen der öffentlichen Hand, ein erhebliches Problem. Planungen müssen umgesetzt und auch langfristig unterhalten werden können.

Erschweren wechselnde Mehrheiten in der Bezirksversammlung Ihre Arbeit?

Alle Mitglieder der Bezirksversammlung sind mit einem Mandat der Harburgerinnen und Harburger ausgestattet, mit welchen Mehrheiten die Beschlüsse zustande kommen, ist für uns als Verwaltung unerheblich.

Sehen Sie Möglichkeiten, bestimmte Prozesse der Stadtplanung zu beschleunigen, ohne auf ökologische Standards zu verzichten?

Ja, indem ein frühzeitiger Abgleich der Interessen und Prioritätensetzungen erreicht wird. Verfahren werden tlw. mit zu vielen Belangen und Erfordernissen aufgeladen, hier wäre Optimierungsbedarf.

Ist die Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger nur eine hohle Phrase oder können sie wirklich Einfluss auf eine Planung nehmen?

Ja, die (planungsrechtliche, formelle) Mitbestimmung basiert auf Bundesrecht und wird im Bezirk aktiv gelebt. Es ist aber auch so, dass Beteiligung in informellen Verfahren oft Erwartungshaltungen auslöst, die teilweise nicht gehalten werden können. Grundsätzlich besteht im Bereich der Beteiligung aber auch Bedarf einer Bündelung von Kompetenzen und zusätzlicher Ressourcen in den Bezirken, um Beteiligung passgenauer zu ermöglichen.

Bei den letzten Wahlen zur Bezirksversammlung hat die CDU mit ihrem Widerstand gegen Parkplatzabbau offenbar gepunktet. Ist das für Sie ein Grund, bestimmte Maßnahmen noch einmal zu bedenken?

Der Senat hat vor rund einem Jahr einen Masterplan Parken auf den Weg gebracht bei dem zunächst alle zur Verfügung stehenden Parkflächen sowohl auf öffentlichem wie auch privatem Grund ermittelt wurden. Ziel war es, eine stadtteilbezogene Richtlinie zur Organisation des ruhenden Verkehrs bzw. zum Umgang mit Parkplätzen im öffentlichen Raum sowie dem Stellplatzschlüssel für Neubauten zu entwickeln. In Stadtteilen mit hohem Parkdruck gelten nun strenge Kriterien für den Abbau von Parkplätzen bzw. die Inanspruchnahme ihrer Fläche für andere Nutzungen. Dies ist für uns die maßgebliche Richtschnur.

Warum gibt es südlich der Elbe keine einzige Bewohnerparkzone? Schon in den frühen Nullerjahren hatten zum Beispiel die Gutachter von Argus Bewohnerparken für den Bereich zwischen Goethe-Schule und TU empfohlen.

Die Parkraumbewirtschaftung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende dar, dabei gibt es unterschiedliche Instrumente. Grundsätzlich kann dazu auch das Bewohnerparken gehören, dabei müssen aber die unterschiedlichen Interessen sorgsam miteinander abgewogen werden. Im Bereich zwischen Goethe-Schule und TUHH fehlen derzeit noch einzelne Bausteine, um bei der Einrichtung eines Bewohnerparkens die berechtigten Interessen der Anwohnenden berücksichtigen zu können.

In der Straße Am Radeland sollen bis zu 50 Bäume gefällt werden, um eine Veloroute anzulegen. Können Sie erklären, warum das sinnvoll ist?

Die Planung befindet sich derzeit in Abstimmung. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Planungen von neuen Straßenverkehrsflächen, bzw. deren Erweiterung, immer Eingriffe bedeuten, die aber möglichst sensibel und bestandsschonend vorgesehen werden. Notwendige Eingriffe sind dabei gemäß geltender Normen auszugleichen.

Wenn die A26-Ost eines Tages gebaut werden sollte, soll die B73 auf zwei Fahrstreifen reduziert werden. Ist die Magistrale dann für den Wirtschaftsverkehr noch leistungsfähig genug?

Das Bezirksamt hat mit der vorliegenden Verkehrsuntersuchung der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und dem eigenen städtebaulichen Gutachten eine belastbare Grundlage für die weitere konkrete Planung der B73 vorliegen. Nach gemeinsamer Auffassung wäre die B73 zukünftig auch in einer veränderten Querschnittsbreite mit regelhaft zwei Streifen unter Berücksichtigung der BAB26 weiterhin voll leistungsfähig. Die Zweistreifigkeit ist dabei aber nicht auf voller Länge vorgesehen, im Bereich BAB7-Anschlusstelle Bostelbek könnte es auch weiterhin eine Vierstreifigkeit geben. Weiterhin sind in Knotenbereichen in Teilen notwenige Aufweitungen des Straßenraums denkbar. Schlussendlich wird es darum gehen, zu gegebener Zeit eine konkrete Planung abzustimmen. Dabei wird die B73 einer erneuten kritischen Betrachtung unterworfen, bei der natürlich auch noch einmal die Belange des Wirtschaftsverkehrs betrachtet werden.

Seit Jahren liegt das Areal Neuland 23 mit einer außergewöhnlich guten Verkehrsanbindung brach. Gleichzeitig werden die Rufe der Harburger Wirtschaft nach mehr Gewerbeflächen lauter. Hat der Bezirk hier überhaupt Einflussmöglichkeiten?

Die Vermarktung des Plangebietes NL23 läuft in Zuständigkeit der Hamburg Invest. Hier hat das Bezirksamt nur indirekte Einflussmöglichkeiten. Bezgl. der Gewerbeflächenentwicklung ist Harburg allerdings bereits heute und mit Blick auf die im Verfahren liegenden Projekte (NF67 Fischbeker Reethen, H77 Freudenberger-Areal, sowie zahlreiche Projekte im östlichen Binnenhafen) perspektivisch ausreichend versorgt. Weitere Potenziale an der B73 können gehoben werden. In den bestehenden Gewerbe- und Industriegebieten besteht weiterhin Verdichtungspotenzial.

Sollte eines Tages das Projekt „Neuländer Quartier“ realisiert werden, würden die freien Flächen im Harburger Binnenhafen langsam knapp. Sehen Sie mittel- bis langfristig Chancen, die überaus erfolgreiche Transformation dieses Gebiets auch nach Westen zu erweitern?

Dies ist grundsätzlich denkbar, müsste aber in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden unter Berücksichtigung der Senatsziele geschehen.

Verstehen Sie die Sorge der Harburger Wirtschaft, dass Industriegebiete zu Gunsten weicherer Nutzungen wie Gewerbe oder Wohnungsbau verkleinert werden?

Nein, diese ist unbegründet. Wenn man sich die Entwicklungen der letzten Jahre auf Grundlage der planungsrechtlich ausgewiesenen „grauen“ Gewerbe- und Industrieflächen ansieht, liegt für Harburg ein Minimalverlust von 1 Hektar vor. Dies zeigt, dass die Flächen in Harburg im Bestand auf einem hohen Niveau gehalten wurden. Wie bereits erwähnt sind weitere Bauflächen im planungsrechtlichen Verfahren, hier wird es zeitnah eine positive Flächenbilanz geben. Weiterhin sehen wir eine planungsrechtliche Anpassung in heute nur geringfügig nutzbaren Gewerbeflächen (altes Planrecht, geringe GRZ und GFZ; schwierige Emissionslage in integrierten Lagen) sowie gemischten Typologien (MU, MK) mit gewerblichen Anteilen vor. Hier sind in der Entwicklung der Bruttogeschossfläche erhebliche Zuwächse zu erwarten. Gewerbe funktioniert nicht nur in der Fläche, sondern muss als komplexer Zusammenhang verstanden werden. Das Baudezernat ist in Harburg für das Gewerbe ein verlässlicher Ansprechpartner, um Chancen zu ermöglichen und Betriebe in ihrer Tätigkeit aktiv zu unterstützen.

Die Bezirksversammlung hat das Bezirksamt aufgefordert, sich für die zweite Phase der TU- Erweiterung einzusetzen. Entscheidungen darüber werden aber im Senat getroffen. Welche Möglichkeiten hat der Bezirk, den Universitätsstandort Harburg zu stärken?

Die Bedeutung der TUHH für den Standort Harburg ist fundamental, daher unterstützt das Bezirksamt mögliche Erweiterungspläne bereits seit Längerem aktiv. Darüber hinaus werden die Ausweitung des Angebots von Wohnraum für Studierende sowie Flächen für Unternehmensgründungen von TU-Absolventinnen und -Absolventen wichtige Aspekte sein, um den Bezirk als einen der wichtigsten Hamburger Wissenschaftsstandorte weiter zu stärken.

(Anmerkung der Redaktion: GRZ = Grundflächenzahl, GFZ = Geschossflächenzahl, MU = urbanes Gebiet, MK = Kerngebiet)

Text: Andreas Göhring

Energie braucht einen Plan B

Wasserstoff wird die Energiefrage nicht lösen – aber kann die Antwort deutlich erleichtern. Wir sorgen dafür, dass die Themenstellung vorangetrieben wird. Bald schon wird das ganz konkrete Blüten zeigen.

Die Energiewende ist für Arnold Mergell kein abstraktes Zukunftsprojekt, sondern längst Teil des unternehmerischen Alltags. Der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsvereins und geschäftsführende Gesellschafter von Hobum Oleochemicals erlebt täglich, welche Herausforderungen die Transformation für die Industrie mit sich bringt. Seine Firma verarbeitet pflanzliche Öle und Fette zu chemischen Vorprodukten – und das ist energieaufwändig.

Für Mergell geht es dabei allerdings um weit mehr als die Situation eines einzelnen Unternehmens. Die eigentliche Frage lautet aus seiner Sicht: Wie gelingt es Deutschland, seine Energieversorgung klimafreundlicher zu gestalten, ohne dabei industrielle Wertschöpfung und Versorgungssicherheit aufs Spiel zu setzen? „Wir werden noch nicht so schnell ganz von Öl und Gas wegkommen, aber es geht darum, parallel eine Infrastruktur und eine Versorgung aufzubauen, die resilienter ist“, sagt er.

Mehr als nur eine Energiefrage

Ein Prinzip ist ihm dabei besonders wichtig: Redundanz. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie riskant es sei, sich von einzelnen Energieträgern oder Lieferanten abhängig zu machen. Deshalb betrachtet Mergell Wasserstoff nicht als Konkurrenz zu anderen Technologien, sondern als zusätzliche Option.

Gleichzeitig widerspricht er der Vorstellung, dass sich künftig sämtliche Anwendungen einfach elektrifizieren lassen. „Die Elektrifizierung einer Industriegesellschaft ist nicht trivial“, sagt er. Gerade in vielen Industrieprozessen seien hohe Temperaturen und große Dampfmengen erforderlich. Wasserstoff könne dort eine wichtige Rolle spielen, wo Strom an Grenzen stößt. Er ist keine Konkurrenz, sondern eine Alternative.

Nicht nur auf den Preis schauen

Dass Wasserstoff heute noch teurer ist als etablierte Energieträger, bestreitet Mergell nicht. Daraus jedoch den Schluss zu ziehen, die Technologie habe keine Zukunft, hält er für falsch. „Nur zu sagen, es kostet Faktor fünf, sechs oder sieben mehr, deshalb mache ich es nicht – das hat keinen Sinn.“ Technologien würden mit zunehmender Verbreitung günstiger und effizienter. Zudem gehe es nicht allein um Kosten, sondern auch um Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. „Wir können es uns wahrscheinlich gar nicht leisten, die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten, was andere Länder liefern.“

 

Hier sieht Mergell auch die Aufgabe des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden. Mit Formaten wie HY NOON und dem Wasserstoff-Symposium beschäftigt sich der Verein seit Jahren intensiv mit dem Thema. Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Infrastrukturbetreiber kommen dort regelmäßig ins Gespräch. „Ich habe dabei auch wahnsinnig viel gelernt“, sagt Mergell. Ziel sei es, Wissen sichtbar zu machen und Unternehmen Orientierung zu geben – etwa bei Förderprogrammen, Infrastrukturprojekten oder regulatorischen Fragen.

 

Dass die Debatte längst in der Realität angekommen ist, zeigt auch das Beispiel Hobum. Das Unternehmen wird an das entstehende Wasserstoffnetz in Harburg angeschlossen und schafft damit die Voraussetzungen für einen späteren Einsatz der Technologie. Für Mergell ist das eine Investition in die Zukunft. Er ist überzeugt, dass künftig nicht mehr allein der Preis eines Produkts zählt. „Ein Produkt wird nicht nur einen Preis haben, sondern auch einen Footprint“, sagt er. Wer heute die Voraussetzungen schafft, hat morgen die größeren Handlungsspielräume. Oder, wie Mergell es formuliert: „Wir müssen jetzt einfach mal anfangen.“

Das Wasserstoff-Netzwerk

Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Wasserstoff und hat sich dabei zu einer wichtigen Austauschplattform für Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Energieexperten entwickelt. Herzstück des Engagements ist das Format „HY NOON“, das regelmäßig aktuelle Entwicklungen, Projekte und Technologien rund um die Wasserstoffwirtschaft beleuchtet. Ergänzt wird es seit 2020 durch das regelmäßig veranstaltete Wasserstoff-Symposium, das inzwischen als etablierter Branchentreff gilt. Zu den Gästen und Referenten der vergangenen Veranstaltungen gehörten Vertreter von Unternehmen wie Airbus, ArcelorMittal und  Aurubis. Auch Wissenschaftler, Projektentwickler, Netzbetreiber und politische Entscheider nutzten die Bühne des Wirtschaftsvereins.

Text: Tobias Pusch

Finnland – Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe – Eindrücke einer Delegationsreise nach Helsinki

Unsere Vorstandsvorsitzende Franziska Wedemann berichtet von ihrer Teilnahme an einer Delegationsreise der Handelskammer Hamburg nach Helsinki und teilt ihre persönlichen Eindrücke sowie die wichtigsten Erkenntnisse für Wirtschaft und Gesellschaft.

Ende April hatte ich die Gelegenheit, an einer Delegationsreise der Handelskammer Hamburg nach Helsinki teilzunehmen. 11 UnternehmerInnen und VertreterInnen aus Wirtschaft und Institutionen aus Hamburg gewannen einen spannenden Einblick in ein Land, das seit vielen Jahren ein Vorbild für Resilienz, Innovationskraft und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.

Besucht haben wir unter anderem das finnische Forschungszentrum VTT, Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Quantencomputing und Schutztechnologien sowie Institutionen, die sich mit nationaler Sicherheit, Krisenvorsorge und der Abwehr hybrider Bedrohungen beschäftigen. Die Gespräche waren offen, fachlich anspruchsvoll und zugleich bemerkenswert pragmatisch.

Drei Eindrücke haben mich besonders beschäftigt.

Resilienz ist in Finnland eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Wer in Deutschland über Krisenvorsorge spricht, bewegt sich schnell in einem Spannungsfeld zwischen Vorsicht und dem Vorwurf des „Preppings“. In Finnland ist das anders. Dort wird Vorsorge als Ausdruck von Verantwortung und gesundem Menschenverstand verstanden. Sie beginnt beim Einzelnen und beim Haushalt, setzt sich in Unternehmen, Kommunen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen fort und reicht bis auf die Ebene staatlicher Organisationen.

Besonders eindrucksvoll war die Vorstellung des finnischen Konzepts der „Comprehensive Security“. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Sicherheit und Funktionsfähigkeit eines Landes nicht allein Aufgabe von Streitkräften, Polizei oder Behörden sein kann. Vielmehr wirken Staat, Wirtschaft, Organisationen und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam daran, die lebenswichtigen Funktionen der Gesellschaft jederzeit aufrechtzuerhalten.

Diese Haltung war nicht nur in Präsentationen sichtbar, sondern bestimmte die Tonalität aller geführten Gespräche. Niemand wälzt die Verantwortung auf andere ab. Die Frage lautete nicht: „Wer kümmert sich darum?“, sondern: „Welchen Beitrag leisten wir?“

Gerade für den Wirtschaftsverein ist das ein interessanter Gedanke. Auch Unternehmen sind Teil der sie umgebenden Gesellschaft. Lieferketten, IT-Sicherheit, Notfallpläne, Ausbildung, lokale Netzwerke und ehrenamtliches Engagement sind keine Randthemen mehr, sondern müssen Bestandteil einer resilienten Unternehmenspraxis sein.

Defence-Technologie wird als Chance begriffen

Ob im Forschungszentrum VTT, beim Quantencomputer-Hersteller IQM, bei Ice-Eye oder Sensofusion, in Gesprächen über Cybersicherheit, Digitalisierung und Dual-Use-Technologien – überall herrscht eine große Offenheit gegenüber Innovation. Technologische Lösungen, die aus dem höchst bedauerlichen Innovationstreiber Ukrainekrieg entwickelt werden, sind auch Werkzeuge zur Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen. Mein Eindruck: Aufbruchsstimmung, Neugier, Ehrgeiz gehören in Finnland zum Selbstverständnis.

Besonders beeindruckt hat mich dabei die Geschlossenheit von Forschung, Unternehmertum und staatlicher Unterstützung. Forschung, wirtschaftliche Anwendung und gesellschaftlicher Nutzen werden nicht als Gegensätze verstanden, sondern als Teile eines gemeinsamen Innovationsökosystems.

Auch im Bereich Sicherheitstechnologien begegnete uns diese Haltung immer wieder. Schutzräume, Krisenvorsorge, Cyberabwehr oder kritische Infrastruktur werden nicht als notwendiges Übel betrachtet, sondern als Zukunftsmarkt, als Technologiefeld und als Ausdruck verantwortungsvoller Innovationspolitik.

Und was heißt das, ganz bodenständig, jeden Tag? Wir besichtigten einen öffentlichen Schutzraum unter einer Veranstaltungshalle. Dieser ist Teil einer Parkgarage, die täglich genutzt wird. Damit der feine Reifenabrieb nicht die Filteranlagen des Schutzraums verstopft (und unbrauchbar macht), wird die Garage täglich bodengereinigt, derzeit noch mit einem personengesteuerten Reinigungsfahrzeug – wir konnten aber auch ein relativ neues autonomes Reinigungsfahrzeug im Betrieb sehen, das diese Arbeiten zukünftig übernehmen wird. Ich erinnerte mich dabei an meinen Besuch mit den „Hamburger Unterwelten“ im Schutzraum der S-Bahn Station Harburg Rathaus, wo man diese Wartungsarbeiten nie durchgeführt hat – mit dem Ergebnis, daß ein kostspieliger Zivischutzraum einfach durch Unterlassen heute unbrauchbar ist. Wäre das nicht mal einen Versuch wert, eine ganz pragmatische PPP aufzusetzen – alle helfen mit, um diesen Schutzraum wieder instand zu setzen?

Selbstbewusstsein trotz unmittelbarer Bedrohung

Finnland teilt eine rund 1.340 Kilometer lange Grenze mit Russland. Die geopolitische Realität ist dort keine abstrakte Debatte, sondern Teil des Alltagsbewusstseins. Trotzdem habe ich kein Klima der Angst erlebt.

Im Gegenteil: Die Menschen wirken wachsam, aber nicht verunsichert. Sie kennen die Risiken, sprechen offen darüber und bereiten sich darauf vor. Gleichzeitig herrscht ein bemerkenswertes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Institutionen und ein bemerkenswert ausgeprägter Verteidigungswille.  Die finnische Antwort ist nicht Abschottung, sondern Vorbereitung.

Vielleicht erklärt genau das den Eindruck von Gelassenheit und Selbstbewusstsein, den viele Besucher Finnlands beschreiben. Wer sich vorbereitet fühlt, blickt Herausforderungen anders entgegen. Vielleicht ist auch das ein Grund für den 1. Platz im Ranking der glücklichsten Menschen – wenn man überzeugt ist, sein Schicksal selbst zu bestimmen, kann das sehr glücklich machen. Nach dem Ukrainekrieg 2022 beantworteten 85 % aller FinnInnen die Frage, ob sie ihr Land im Kriegsfall bedingungslos verteidigen würden, auch wenn der Ausgang der Auseinandersetzung unsicher sei, mit „Ja“.

Ein Blick nach Hause

Es ist ein oft geäußerter Satz, dass wir uns von den Finnen manches abschauen können. Nach dieser Reise würde ich dem zustimmen. Nicht im Sinne eines erhobenen Zeigefingers, sondern als „Neumitglied im Finnland-Fanclub“.

Die finnische Haltung ist wirklich beeindruckend.  Sie zeigt, dass Resilienz nicht mit Angst beginnt, sondern mit Verantwortung. Dass Vorsorge kein Ausdruck von Pessimismus ist, sondern von Weitsicht. Und dass technologische Offenheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Eigenverantwortung ein starkes Fundament für die Zukunft bilden können.

Die gute Nachricht: Auch in Hamburg hat die Diskussion darüber längst begonnen. Die Handelskammer Hamburg beschäftigt sich intensiv mit Fragen der Krisenvorsorge und der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen. Mit Initiativen wie „Red Storm Business“ wird deutlich, dass Resilienz zunehmend als Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird – nicht nur für Behörden und Sicherheitsorganisationen, sondern auch für Unternehmen, Verbände und jede einzelne Organisation unserer Stadt.

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, dem empfehle ich den Beitrag:
„Krisen, Attacken, Blackouts: Hamburg übt Resilienz“

Vielleicht liegt genau darin die wichtigste Erkenntnis dieser Reise: Resilienz entsteht nicht zuerst auf staatlicher Ebene. Sie beginnt im unmittelbaren Umfeld – in der Familie, im Unternehmen, im Verein, in der Nachbarschaft und in der Gemeinde. Dort entscheidet sich, wie widerstandsfähig eine Gesellschaft tatsächlich ist.

Mein herzlicher Dank gilt der Handelskammer Hamburg, der Deutsch-Finnischen Handelskammer sowie allen Organisatorinnen und Organisatoren in Hamburg und Helsinki für die ausgezeichnete Vorbereitung und Durchführung dieser Delegationsreise. Ebenso danke ich unseren finnischen Gastgebern für ihre Offenheit, ihre Gastfreundschaft und die vielen inspirierenden Gespräche.

Ich bin mit zahlreichen Anregungen zurückgekehrt – und mit der Überzeugung, dass Zuversicht, Eigenverantwortung und Innovationsfreude auch in herausfordernden Zeiten starke Triebkräfte für eine erfolgreiche Zukunft sind.

Text: Franziska Wedemann

Mitgliederversammlung 2026: Rekord-Mitgliederstand und Blick in die Zukunft

Auf der Mitgliederversammlung am 8. Juni 2026 zog der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und stellte die Weichen für die weitere Entwicklung des Vereins. 

Mit 285 Mitgliedern zum Jahresende 2025 erreichte der Wirtschaftsverein den höchsten Mitgliederstand seiner Geschichte. Damit unterstreicht der Verein seine Rolle als starke Interessenvertretung und bedeutende Netzwerkplattform für die Wirtschaft im Hamburger Süden. 

Auch die Veranstaltungen erfreuten sich weiterhin großer Resonanz: Im Jahr 2025 wurden 25 Veranstaltungen mit insgesamt 1.784 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Für das laufende Jahr konnten bereits zahlreiche erfolgreiche Formate umgesetzt werden, darunter die Konjunkturveranstaltung, die Wirtschaftskonferenz mit Katharina Fegebank sowie der MINT Experience Day. Weitere Höhepunkte wie das Golfturnier, das Industriefrühstück und der Wirtschaftsabend stehen noch bevor. 

Ein wichtiger Schwerpunkt bleibt das Projekt Harburg Vision. Während Harburg Vision 6.0 planmäßig voranschreitet, arbeitet der Verein bereits an der nächsten Entwicklungsstufe. Unter dem Leitmotiv „Tech City Hamburg“ wurde das Konzept für Harburg Vision 7.0 entwickelt und auf den Weg gebracht. 

Positiv entwickelt sich auch die digitale Präsenz des Vereins. Insbesondere die Social-Media-Aktivitäten auf LinkedIn und Instagram konnten ihre Reichweite deutlich steigern. Neue Videoformate und eine stärkere Einbindung der Mitgliedsunternehmen sollen diese Entwicklung weiter unterstützen. 

Die Mitgliederversammlung genehmigte den Jahresabschluss 2025 einstimmig und entlastete den Vorstand. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt: Franziska Wedemann als Vorsitzende, Arnold G. Mergell als stellvertretender Vorsitzender sowie Arent Bolte, Martin Mahn, Peter Molitor und Dennis Peters als weitere Vorstandsmitglieder. 

Mit dem Rekord-Mitgliederstand, erfolgreichen Veranstaltungsformaten und zukunftsweisenden Projekten sieht sich der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden bestens für die kommenden Jahre aufgestellt. 

Für geladene Gäste: Der Wirtschaftsabend 2026 

Bildnachweis: Dominik Butzmann / photothek

Freitag, 13. November 2026 | Empfang ab 18:00 Uhr | Beginn 19:00 Uhr | Privathotel Lindtner, Hamburg

Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands entscheidet sich dort, wo über Bildungschancen, Familien, Integration, Fachkräfte und gesellschaftlichen Zusammenhalt entschieden wird.

Nachdem wir uns beim Wirtschaftsabend 2025 mit der äußeren Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und den geopolitischen Herausforderungen beschäftigt haben, richten wir in diesem Jahr den Blick auf die innere Stärke und Resilienz unserer Gesellschaft.

Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden freut sich daher sehr, Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, als Festrednerin begrüßen zu dürfen.

Karin Prien kennt Hamburg und die Metropolregion seit vielen Jahren aus eigener politischer Verantwortung. Heute gestaltet sie auf Bundesebene Politikfelder, die weit über ihr Ressort hinaus wirken. Denn Bildungspolitik ist längst auch Standortpolitik. Familienpolitik beeinflusst die Erwerbsbeteiligung und die Verfügbarkeit von Fachkräften. Integration aller Altersgruppen entscheidet mit darüber, ob gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingt und wirtschaftliche Potenziale genutzt werden können.

Viele der Fragen, die Unternehmen im Hamburger Süden bewegen – von der Fachkräftesicherung über Chancengerechtigkeit bis hin zur Zukunft unserer sozialen Sicherungssysteme – haben ihren Ursprung in genau diesen Themenfeldern.

Gemeinsam mit unserer Festrednerin möchten wir darüber diskutieren, welche Weichen heute gestellt werden müssen, damit Deutschland auch morgen ein leistungsfähiges, innovatives und gesellschaftlich stabiles Land bleibt.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend mit hochkarätigen Gästen, anregenden Gesprächen und der Gelegenheit, neue Perspektiven auf die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes zu gewinnen.

Weitere Informationen sowie die offizielle Einladung mit Anmeldemöglichkeit erhalten Sie in Kürze.


Jetzt Sponsor werden.

Bildungspolitik ist Standortpolitik.

Gestalten Sie die Zukunft mit – als Sponsor des Wirtschaftsabends 2026.

Der Wirtschaftsabend des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden bringt führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen und schafft Raum für den Austausch über die Zukunft unseres Standorts.

Mit Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, steht in diesem Jahr ein Thema im Mittelpunkt, das für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes von zentraler Bedeutung ist. Bildung, Fachkräftesicherung, Familienfreundlichkeit, Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind wesentliche Voraussetzungen für wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und nachhaltiges Wachstum.

Wo Menschen ihre Potenziale entfalten können, entstehen Unternehmergeist und gesellschaftliche Stabilität. Die Herausforderungen der kommenden Jahre werden deshalb nicht allein in Unternehmen, Parlamenten oder Ministerien entschieden, sondern auch in Schulen, Familien, Ausbildungsbetrieben und Kommunen.

Als Sponsor unterstützen Sie nicht nur eine der bedeutendsten Netzwerkveranstaltungen im Hamburger Süden. Sie setzen zugleich ein sichtbares Zeichen für Zukunftsorientierung, gesellschaftliche Verantwortung und die nachhaltige Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Unternehmen in einem hochwertigen Umfeld zu präsentieren und Teil eines Dialogs zu sein, der weit über einen einzelnen Abend hinausreicht.

Wir freuen uns, wenn Sie den Wirtschaftsabend 2026 als Partner begleiten. Nehmen Sie bei Interesse gerne mit der Geschäftsstelle (natascha.muthreja@derwirtschaftsverein.de) Kontakt auf.

Bildnachweis: Dominik Butzmann / photothek

Im Portrait

CARSPIRIT – Mobilität mit Tradition und Zukunft

Seit mehr als 60 Jahren ist auto-schultz im Hamburger Süden zuhause. Was 1964 als Familienbetrieb in Wilhelmsburg begann, wird heute in dritter Generation von Marcel Bedbur und seinem Vater Mario Schultz geführt. Mit der Marke CARSPIRIT verbindet das Unternehmen traditionelles Kfz-Handwerk mit modernen Mobilitätslösungen – und bleibt dabei seinem Standort und seinen Werten treu.

CARSPIRIT versteht sich als Kfz-Manufaktur für drei Bereiche: gewerbliche Fuhrparks, Overlanding- und Reisefahrzeuge sowie klassische Automobile. Diese Kombination mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, folgt jedoch einer klaren Überzeugung: Mobilität ist vielfältig und verdient individuelle Lösungen. Ob Handwerksbetrieb mit mehreren Transportern, Reisefahrzeug für das nächste Abenteuer oder liebevoll gepflegter Oldtimer – jedes Fahrzeug erhält die gleiche Aufmerksamkeit und fachliche Expertise.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Gedanken „Erhalten statt ersetzen“. Nachhaltigkeit bedeutet für CARSPIRIT nicht nur die Förderung neuer Antriebstechnologien, sondern auch die fachgerechte Reparatur und Werterhaltung bestehender Fahrzeuge. Dieser Ansatz schont Ressourcen, reduziert Kosten und bewahrt automobile Werte für kommende Generationen.

Gleichzeitig begleitet das Unternehmen Betriebe im Hamburger Süden bei der Transformation zur Elektromobilität. Als offizieller Partner von JAC Motors und MAXUS bietet CARSPIRIT moderne Elektrofahrzeuge für Gewerbekunden – vom kompakten Stadtfahrzeug bis zum Transporter für Handwerk, Service und Logistik. Beratung, Verkauf, Wartung und Service erfolgen direkt vor Ort in Wilhelmsburg.

Die Mitgliedschaft im Wirtschaftsverein ist für CARSPIRIT ein logischer Schritt. Als lokal verwurzeltes Familienunternehmen schätzt das Team den persönlichen Austausch, kurze Wege und starke Netzwerke. Wir freuen uns darauf, die Mitglieder kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam die wirtschaftliche Entwicklung im Hamburger Süden aktiv mitzugestalten.

Mehr über CARSPIRIT gibt es online unter CARSPIRIT oder direkt vor Ort in Hamburg-Wilhelmsburg.

Text: Marcel Bedbur

Neues aus dem NachwuchsCampus

Lebhaftes Treiben auf dem TUHH-Gelände, begeisterte Vertreter*innen von 15 Unternehmen, MINT-Initiativen und Instituten der Technischen Universität Hamburg an 25 Ständen – der MINT Experience Day am 3. Juni stellte mit über 450 Schüler*innen einen grandiosen Höhepunkt des 13. NachwuchsCampus-Projektdurchlaufs dar. Mit dabei waren dieses Jahr auch einige Unternehmen, die bisher noch keine Kooperationsunternehmen sind – über die Veranstaltung aber in das Projekt schnuppern wollten und im nächsten Projektlauf vielleicht mit einer Kooperation dabei sind.

Allen Teilnehmenden gemein ist die Motivation, jungen Menschen Perspektiven zu öffnen und für Ausbildungs- oder Studienwege im MINT-Bereich zu begeistern, über direkten Austausch an praxisnahen Ständen, die zum Mitmachen animieren. Und das kam bei den Schüler*innen an, die, meist in Gruppen oder Klassen, aber auch allein als Einzelinteressierte, an die TUHH strömten und die Stände füllten. Geleitet wurden die Jugendlichen durch einen Rallyebogen, der Übersicht schaffte und zum Sammeln von Missionen in Form von Stempeln aufforderte.

Die Unternehmensmitarbeitenden hatten in den zweieinhalb Stunden der Veranstaltung gut zu tun, aber viel Freude dabei:

„Wie auch schon im letzten Jahr hat uns die Veranstaltung sehr gut gefallen.  Es hat viel Spaß gemacht, die vielen interessierten Schüler*innen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Tag war super organisiert und bot eine tolle Möglichkeit, junge Menschen für MINT-Themen und berufliche Perspektiven zu begeistern. Vielen Dank für deinen Einsatz und die tolle Organisation! “ Luxcara

„Wir von Mankiewicz sind langjähriger Kooperationspartner des Nachwuchscampus und hatten dieses Jahr erneut zwei Kooperationsklassen. Wir schätzen den praxisnahen Austausch zwischen jungen MINT-interessierten Schüler*innen und unseren Nachwuchskräften, die individuell abgestimmte Betreuung auf die Kooperationsunternehmen und den MINT Experience Day, welcher die Kooperation zu einem runden Abschluss bringt. Wir sind immer gern dabei!“ Mankiewicz

„.. Besonders schön war zu beobachten, wie manche zunächst mit einem sehr klaren Auftrag an unseren Stand kamen: Stempel sichern und weiter zur nächsten Station.
Aber dann wurde doch ausprobiert, gerätselt, gefragt, diskutiert — und plötzlich war aus der schnellen Stempel-Mission ein kleiner Forschungsstopp geworden.

Der Andrang an unserem Stand war groß, die Neugier noch größer. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß daran, die Experimente auszuprobieren (…) Für uns war das eine tolle Möglichkeit, junge Menschen direkt zu erreichen, ins Gespräch zu kommen und vielleicht bei der einen oder dem anderen ein kleines bisschen Zukunftsbegeisterung mitzugeben.

Auch der Austausch mit Lehrkräften, Studierenden und den anderen Beteiligten war für uns sehr wertvoll. Wir nehmen viele schöne Eindrücke mit und sagen ein herzliches Dankeschön an die TUHH, den NachwuchsCampus und das gesamte Organisationsteam für die tolle Veranstaltung, die reibungslose Organisation und die Möglichkeit, Teil des MINT Experience Day 2026 zu sein.“ HCAT+

Der NachwuchsCampus bedankt sich bei den MINT Experience Day-Ausstellern:

• AUG.PRIEN Bauunternehmung • Continental AG • DESY • GALAB Laboratories • HAMBURG WASSER • Hanse Spezialbau Hamburg • Horst Busch Elektrotechnik • Lürssen Werft • Luxcara / Hamburger Energiewerke • Mankiewicz • Mercedes-Benz-Werk Hamburg • Shell • Stadtreinigung Hamburg • Tewis Projektmanagement GmbH • Vossloh Rail Services

Und das war der NachwuchsCampus 2025/26:

20 Kooperationen aus 18 Schulen und 17 Unternehmen sowie der Technischen Universität Hamburg zeigen, dass das für Unternehmen niedrigschwellige und für Schulen in den Unterricht gut integrierbare NachwuchsCampus-Projekt zunehmend an Beliebtheit gewinnt.

Auch Sie möchten Jugendliche auf Ihr Unternehmen und Ihre Ausbildungsplätze aufmerksam machen und so Nachwuchs gewinnen?
Dann nehmen Sie als Kooperationsunternehmen im NachwuchsCampus teil und begegnen Sie Schüler*innen von Jahrgang 8 bis zum Abitur in ausgewählten Kooperationen!

Unternehmen und Schulen, die im Schuljahr 2026/27 am NachwuchsCampus-Projekt teilnehmen möchten, können jederzeit unter www.nachwuchscampus.de oder direkt per Mail an nachwuchscampus@tuhh.de Kontakt aufnehmen.

Weitere Informationen zum Projekt und mögliche Teilnahmegestaltungen erhalten Sie auf www.nachwuchscampus.de.

Das NachwuchsCampus-Projekt ist ein Projekt von KinderForscher an der TUHH am Institut für Technische Biokatalyse unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Liese und wird ermöglicht durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation und den Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden e.V.

Save the Date: Events des Vereins

Best Practice Tour – Energie
Am 26.08.2026 besichtigen wir die Baustelle des 100-MW-Elektrolyseurs des Hamburg Green Hydrogen Hubs.

Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens 
Am 04.09.26 findet unser jährliches Golfturnier auf der Golfanlage Green Eagle statt.

Schnupperkurs im Rahmen des Golfturniers der Wirtschaft des Hamburger Südens 
Am 04.09.26 findet der Schnupperkurs im Rahmen unseres jährlichen Golfturniers auf der Golfanlage Green Eagle statt.

U40 meets Wirtschaftsjunioren 
Am 23.09.26 findet erneut das gemeinsame Format mit den Wirtschaftsjunioren der Lüneburg-Elbe-Heide Region statt. Frühstücken und Netzwerken in lockerer Runde bei der DRUTEC. Für alle Unternehmer:innen um die 40.

One step ahead mit Niklas Weller HSVH
Am 30.09.26 startet unser neues online Format für junge Unternehmer:innen, Führungskräfte sowie ambitionierte Nachwuchskräfte.

U40 meets Schützengilde: Spaß mit Flaggen
Am 08.10.26 laden wir erneut gemeinsam mit der Harburger Schützengilde zu einem besonderen After-Work ein: Netzwerken in lockerer Runde im Schießstand. Für alle Unternehmer:innen um die 40.

Für geladene Mitglieder: Industriefrühstück
Am 14.10.26 findet das Industriefrühstück bei Mercedes-Benz Werk statt.

Der Wirtschaftsabend 2026
Am 13.11.26 um 19.00 Uhr mit Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Privathotel Lindtner. Sie möchten den diesjährigen Wirtschaftsabend noch sponsern? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit unserer Geschäftsstelle!

Events von Mitgliedern

Praktikumswoche Landkreis Harburg
02.07. – 12.08.26 Azubis im Landkreis Harburg gesucht? Begeistern Sie motivierte Talente mit der Teilnahme an den Praktikumstagen! Reduzierter Organisationsaufwand, persönliche Unterstützung und maßgeschneiderte Praktikumsvorschläge!

Weißes Dinner
Am 29.08.26 lädt das Weiße Dinner am idyllischen Außenmühlenteich im Harburger Stadtpark ein.

White Dinner – Benefinzveranstaltung
Am 29.08.26 findet bereits zum vierten Mal das Dinner der beechwood.camp GmbH in Buchholz statt. Ein Abend, der weit mehr ist als ein schönes Event.

FACHFORUM Digitalisierung in KMU und Behörden
Am 03.09.26 lädt die WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH zum Fachforum ein: Digital denken. Gemeinsam handeln.

IMPRESSUM / HERAUSGEBER

Der Wirtschaftsverein e.V.
Konsul-Ritter-Straße 10
21079 Hamburg

040 32 08 99-55
info@DerWirtschaftsverein.de
www.DerWirtschaftsverein.de

VORSITZENDE
Franziska Wedemann