Newsletter November 2018

Das Veranstaltungshighlight des Wirtschaftsvereins

Rund 400 Gäste auf dem Herrenabend 2018

 

Festredner Cem Özdemir wird vom Vorstand des Wirtschaftsvereins begrüßt

Auf seinem ersten Herrenabend als Gastgeber ist Arnold G. Mergell ein Glücksgriff mit dem Grünen-Politiker Cem Özdemir als Redner gelungen.

Der Festsaal im Privathotel Lindtner

Denn wer bei dem Titel „Heimat Europa, Zukunft Europa: Freiheit, Demokratie & Innovationskraft nachhaltig stärken“, einen sperrigen Vortrag erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Özdemir schaffte es mühelos, schon mit wenigen Sätzen und einiger Selbstironie in Anlehnung an die geplatzte Jamaika-Koalition, „ich habe jetzt auf meiner Visitenkarte Außenminister in spe a.D. stehen“, das Eis zu brechen. In seiner etwa 52 Minuten dauernden Rede schaffte es der ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen die Gäste mit einer kurzweiligen Rede zu begeistern. Dabei verlor er nicht die wichtigen Themen aus den Augen und platzierte klar politische Positionen.

Der diesjährige Festredner Cem Özdemir

„In eine zukunftsverantwortliche Politik passt nicht eine Rente mit 63”, sagte Özdemir angesichts entsprechender Pläne aus der Großen Koalition. “Die bestausgebildete Generation, die Deutschland je hatte, vorzeitig in den Ruhestand zu schicken, hat weder etwas mit Gerechtigkeit noch mit Nachhaltigkeit zu tun. Was wir stattdessen tun müssten, ist dafür zu sorgen, dass Menschen selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen wollen.” Es war nicht die einzige Stelle, an der der Grünen-Politiker Applaus erntete.

Klare Botschaften hatte er auch in Richtung der AfD und Europa. Die Rechtspopulisten sieht er nicht im Spektrum der demokratischen Parteien. Dafür legte Özdemir ein klares Bekenntnis zu Europa und der Europäischen Union ab, warnte aber auch gleichzeitig: „Erstmals dreht sich das Rad der Europäischen Union nicht vorwärts. Es dreht sich zurück. Angetrieben von Populisten innerhalb und außerhalb der Europäischen Union. Der Wunsch sich abzuschotten und nationale Grenzen wieder zu erreichen wird immer stärker.“

Arnold G. Mergell bei seiner Begrüßungsrede.

Schon vorher hatte Arnold G. Mergell in seiner Begrüßungsrede in eine ähnliche Richtung gestoßen.
„Wir leben in politisch unruhigen Zeiten, die mich traurig machen. Nicht nur, dass es Populismus gibt, sondern vielmehr, dass dieser zum Teil funktioniert. Die bewusste Spaltung ist in vielen Ländern zum politischen Geschäftsmodell avanciert.“ Auch er bekannte sich klar zur Europäischen Union. „Natürlich können wir uns über die Regulierungswut aus Brüssel aufregen, gleichzeitig ist Europa aber als Friedens-, Werte- und Wirtschaftsunion absolut alternativlos“, so Mergell.

Nach dem offiziellen Teil traf sich der überwiegende Teil der Gäste noch im Foyer und an der Bar. Auch das ist Tradition auf der Veranstaltung, die in den vergangenen Jahren hochkarätige Redner wie Rüdiger Grube, Gerhard Schröder, Olaf Scholz oder Frank-Walter Steinmeier zu Gast hatte.

 

Die komplette Rede von Cem Özdemir können Sie sich hier anschauen:

Die Fotos vom diesjährigen Herrenabend finden Sie in unserer Bildergalerie:

 

Ein herzliches Dankeschön geht an die Sponsoren des Herrenabends 2018:

 

 

 

„Der Wirtschaftsverein ist für das Bezirksamt
ein wichtiger Ansprechpartner“

Das erste Interview mit der neuen Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen

Sophie Fredenhagen im Gespräch mit Andreas Göhring. Foto: Hypko

Seit dem 1. Oktober hat Harburg eine neue Bezirksamtsleiterin. Zugleich ist Sophie Fredenhagen die erste Frau, die an der Spitze der Harburger Verwaltung steht. Eines ihrer ersten Interviews gab sie dem Wirtschaftsverein. Andreas Göhring (mag medienservice) hat Sophie Fredenhagen zu aktuellen Themen, aber auch zu möglichen Konflikten zwischen Wirtschaft und Stadtentwicklung und zur sozialen Infrastruktur befragt.

Wirtschaftsverein: Sie sind nun knapp zwei Monate im Amt. Gab es in dieser Zeit für Sie schon Überraschungen – gerne auch positive?

Fredenhagen: Das Aufgabenspektrum des Bezirksamtes ist sehr weit.
Durch meine frühere Tätigkeit kenne ich dieses ganz gut, aber natürlich gibt es da auch für mich neue Inhalte, zum Beispiel Dinge wie die Afrikanische Schweinepest und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen. Die würde ich aber nicht unbedingt als Überraschungen bezeichnen.
Sehr positiv hat mich überrascht, wie viele junge Flüchtlinge das Harburger Handwerk ausbildet – nämlich 17% der Auszubildenden – und sich weit über die Ausbildung hinaus für diese einsetzt.
Es hat mich außerdem überrascht, von wie vielen Menschen ich darauf angesprochen werde, dass es schön ist, dass Harburg erstmalig eine Frau als Bezirksamtsleiterin hat.

Wirtschaftsverein: Zurzeit scheint es in Harburg nur ein Thema zu geben: Baustellen, Staus, Vollsperrungen. Niemand weiß mehr, ob er pünktlich zur Arbeit kommt. Die Betriebe können nicht mehr just in time arbeiten, weil die Zulieferer im Stau stecken. Und die Handwerker müssen den Kunden lange Anfahrten in Rechnung stellen. Können Sie als Bezirksamtsleiterin da nur zuschauen?

Fredenhagen: Dass die Planung der Baustellen in diesem Jahr zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und längeren Fahrzeiten geführt hat, war nicht gut. Es ist wichtig, dass Baustellen, die Hamburg weit koordiniert werden, stärker mit den Bezirken kommuniziert werden. Daher werden nun die Stellen der bezirklichen Baustellenkoordinatoren geschaffen.
Auf der anderen Seite sind die Investitionen in die Infrastruktur notwendig und ein Gewinn für Harburg. Es gibt viele Herausforderungen im Bereich Verkehr beispielsweise die Entlastung der B73, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Velorouten. Am Ende werden alle, auch Gewerbetreibende von einer besseren Infrastruktur profitieren. Harburg ist bereits jetzt gut an Straßen und Schienen angebunden, was die Betriebe bereits jetzt als Standortvorteil wahrnehmen.

Wirtschaftsverein: Haben Sie schon gesicherte Informationen darüber, wann der angekündigte Baustellenkoordinator für den Bezirk die Arbeit aufnehmen kann?

Fredenhagen: Nein. Der Senat arbeitet bereits an einer Drucksache zu dem Thema. Die Stellen sollen zentral für alle Bezirke ausgeschrieben werden.

Wirtschaftsverein: An einem ihrer ersten Arbeitstage hatten Sie schon Kontakt zu Arnold G. Mergell, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsvereins. Kann die Harburg-Vision 2020/2050, die der Wirtschaftsverein maßgeblich vortreibt, auch in den kommenden Jahren mit Ihrer vollen Unterstützung rechnen?

Fredenhagen: Der Wirtschaftsverein ist für Harburg eine gesetzte Institution, ein starker Partner für alle Gewerbetreibenden, aber auch ein wichtiger Ansprechpartner für das Bezirksamt. Ich hatte ein angenehmes Gespräch mit Herrn Mergell und freue mich, die konstruktive Zusammenarbeit der Vergangenheit auch in Zukunft gemeinsam fortzuführen.

Wirtschaftsverein: Wie kann das Bezirksamt das Konzept der Wirtschaftsbehörde für den „Innovationspark Harburg“ unterstützen, vor allem aber: Wie kann der Bezirk dem Innovationspark ein eigenes Gesicht geben und sicherstellen, dass der Standort Harburg gestärkt wird?

Fredenhagen: Das Bezirksamt hat das Konzept der Wirtschaftsbehörde bereits maßgeblich beeinflusst. Ursprünglich war von der Behörde und der Handelskammer lediglich der Standort Schlachthofstraße als einer von mehreren Hamburger Innovationsparks vorgesehen. Durch Intervention von Bezirksamt und Wirtschaftsverein wurde der Innovationspark ein lang gestrecktes Innovationsquartier mit unterschiedlichen „Gesichtern“.

In der Schlachthofstraße ist für mittelgroße Unternehmen ausreichend Platz geschaffen. Die Flächen sind bereits zur Hälfte vermarktet oder im Bau. Der Touchscreen-Hersteller Gartz & Fricke sowie die Harburg-Freudenberger (Reifenbaumaschinen) werden dort ihren Standort beziehen. Sollten alle Flächen belegt sein, werden Am Radeland weitere Flächen für mittelgroße Unternehmen zur Verfügung stehen.

Der Binnenhafen entwickelt sich zum Innovationsstandort. Mit dem Start-Up-Dock, der TUTECH und den beiden Technologiezentren in der Blohmstraße und dem Neuländer Quarree sowie Teilen der Technischen Universität Hamburg, dem Fraunhofer CML oder Becker Marine Systems, wird dort Forschung und Lehre vorangetrieben. Der Schwerpunkt liegt hier eher auf kleinen Unternehmen und Startups. Hinzu kommen Hotels, Gastronomie, und Wohnungen, die dem Binnenhafen ein urban-maritimes Flair verleihen.
Der HIT Technopark wird vorangetrieben und ausgebaut. Geplant ist ein Neubauteil auf dem Gelände der öffentlich-rechtlichen-Unterkunft am Bostelbeker Bogen. Das bestehende Konzept wird inzwischen in enger Kooperation von BWVI, HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und Bezirk entwickelt. Der Bezirk hat die Entwicklungskoordination für den Binnenhafen, HIW für das Radeland. Das Bezirksamt wird für die HIT-Erweiterung, Radeland und HIP Blohmstraße 3 neue Bebauungspläne aufstellen und unterstützt aktiv die Entwicklung der beiden Technologiezentren im Binnenhafen und entwickelt mit der HIW ein innovatives Mobilitätskonzept.

Wirtschaftsverein: Wo sehen Sie außerhalb des Binnenhafens und der angrenzenden Quartiere im Bezirk noch Potenziale für neue Gewerbeflächen?

Fredenhagen: Im Wesentlichen in den Fischbeker Reethen, nordwestlich des Daimlerwerks zu dessen Erweiterung und im HPA-Gebiet. Diese Potenziale sind im aktuellen Gewerbeflächenkonzept bereits ausgewiesen.

Wirtschaftsverein: Der NABU hatte unter anderem vorgeschlagen, Magistralen wie die B73 verstärkt für den Wohnungsbau zu nutzen. Wenn Sie die Wahl hätten: Würden Sie diese Flächen tatsächlich für Wohnungsbau oder lieber für weitere Gewerbeflächen nutzen?

Fredenhagen: Das kommt auf den Einzelfall an. An der Bremer Straße wurde gerade ein Wettbewerb zur Wohnungsbau-Nachverdichtung an einer Magistrale entschieden (EBV). Auf der Südseite der B73 in Neugraben gibt es noch Wohnungsbaupotenziale. Aber viele Flächen an der B73 sind zwischen Bundesstraße und Bahn „eingeklemmt“. Eine gewerbliche Nutzung sollte hier eher vorangetrieben werden.

Wirtschaftsverein: Mit der Suche nach neuen Wohnungsbaumöglichkeiten rücken die Wohnquartiere möglicherweise auch näher an Betriebe heran, die dem BImSch-Gesetz oder der Störfallverordnung unterliegen. Wie kann der Bezirk sicherstellen, dass die Werksstandorte dadurch nicht rechtlich unter Druck geraten?

Fredenhagen: Bisher wurden mit den Betrieben im Rahmen der Bebauungsplanabwägung immer einvernehmliche Lösungen gefunden, auch mit Störfallbetrieben wie Brenntag. Meist ist der Verkehrslärm ohnehin das größte Immissionsproblem für Wohnbebauung in Gemengelagen.

Wirtschaftsverein: Bei der Schaffung von neuem Wohnraum gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine Partei setzt auf verstärkte Ausweisung von Einzel- und Reihenhausgebieten, um damit die Bevölkerungsstruktur zu verbessern. Andere setzen auf Nachverdichtung, um vor allem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. In welche Richtung tendieren Sie?

Fredenhagen: Harburg wächst und Wohnraum muss dort entstehen, wo Platz und Infrastruktur vorhanden ist. Ich möchte z.B. in der Innenstadt keine Monokultur. Auch hier werden Wohnungen für Familien benötigt. Gleichzeit ist es wichtig die Rahmenbedingungen nicht aus den Augen zu verlieren. Was ist mit den Menschen die dort leben, gelingt es uns, sozialen Wohnraum im ausreichenden Maße zu schaffen? Bei komplexen Bauvorhaben spielen viele Faktoren eine Rolle. Fest steht, Harburg wird wachsen und dabei müssen alle Spielarten des Wohnungsbaus genutzt werden. In den Neubaugebieten in Süderelbe entstehen gute Mischungen aus Mehrfamilienhäusern, Einzel- und Reihenhäusern. Das blau-grüne Band in den Fischbeker Reethen ist ein gutes Beispiel für Freiraumangebote.

Nachverdichtung ist grundsätzlich zu begrüßen, aber nicht überall sinnvoll. Wo wir es nach sorgfältiger Prüfung für erforderlich halten einen bestimmten Quartierscharakter zu schützen, werden wir das sicher tun.

Wirtschaftsverein: Sind Wohnhochhäuser mit mehr als acht Stockwerken tabu?

Fredenhagen: Mit Einfamilienhäusern wird der Wohnraummangel nicht behoben werden können. Wir brauchen dichtere, urbane Quartiere mit guter Gestaltung und hoher Attraktivität.
Hochhäuser sind kein relevanter Beitrag zur quantitativen Verbesserung des Wohnungsangebots, wenn die Fehler der 60er- und 70er-Jahre nicht wiederholt werden sollen. Hochhäuser sind aber nicht tabu: Gerade für Senioren und im höherpreisigen Segment kann damit sehr attraktiver Wohnraum geschaffen werden. Sozialwohnungen für Familien in 12-Geschossern sollten wir nicht mehr bauen.

Wirtschaftsverein: Harburg ist einer der am stärksten wachsenden Hamburger Bezirke. Mit dem Wohnungsbau muss aber auch die Infrastruktur mithalten, vor allem die soziale. Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf?

Fredenhagen: Harburg erfährt eine enorme Aufwertung. Aktuell gibt es im Bezirk fünf RISE-Fördergebiete mit unterschiedlichen, auf den jeweiligen Stadtteil abgestimmten Schwerpunkten. Das Rahmenprogramm integrierte Stadtteilentwicklung wertet die Quartiere durch gezielte Maßnahmen auf, die zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt werden. Es ist wichtig die Menschen mitzunehmen und gezielt an den Bedarfen zu entwickeln. Die Infrastruktur muss weiterentwickelt und ausgebaut werden. Zusätzliche Kitaplätze, Sport- und Freizeitflächen werden benötigt und die Schulentwicklungsplanung müssen wir mit den zuständigen Fachbehörden mitgestalten.

Harburg profitiert auch von einer lebendigen ehrenamtlichen Szene. Die Menschen haben eine hohe Identifikation mit Harburg und packen mit an. Es ist essentiell für einen wachsenden Bezirk, die Menschen mitzunehmen und zu unterstützen. Damit nicht nur in Quantität, sondern auch die Qualität für die Harburgerinnen und Harburger stimmt.
Maßnahmen zur Integration, wie das Leitbild „Zusammenleben in Vielfalt“, dass vom Integrationsrat weiterentwickelt und umgesetzt wird oder die Lokalen Partnerschaften, die mit ihren Maßnahmen Menschen miteinander vernetzen und Begegnungen schaffen sind für ein qualitatives Umfeld, indem ich gerne lebe und in dem ich mich mit meinen Nachbarn austauschen kann, wichtig. Harburg zieht viele Menschen an und diese Chance gilt es zu nutzen.

Dabei profitieren die Harburgerinnen und Harburger von ihrem eigenen Engagement. Ich finde es toll, wie viele sich für ihre Nachbarschaft ehrenamtlich engagieren und für die Menschen einsetzen. Harburg profitiert von einer lebendigen ehrenamtlichen Szene. Verbesserungspotenzial sehe ich in der Unterstützung der kulturellen Szene. Hier steht die institutionelle Förderung der in anderen Bezirken hinten an. Die Kreativ-Szene in Harburg sollte stärker gefördert werden. Hier ist ein echter Quantensprung nötig, um Projekte wie 3falt oder die Freilichtbühne im Harburger Stadtpark nachhaltig als Kulturstatten zu stärken.

Wirtschaftsverein: Der Hotelentwicklungsplan der Hamburg Marketing GmbH sieht im Bezirk Harburg Potenzial für rund 20 neue Hotels. Wie kann Harburg die Chance nutzen, damit die Touristen den Bezirk nicht nur schlafend erleben und sich tagsüber mit der S3 in Richtung Reeperbahn und Hafen davonstehlen?

Fredenhagen: Harburg hat mehr urbanes und maritimes Flair als viele andere Stadtteile in Hamburg, außerdem eine ungewöhnliche Vielfalt unterschiedlicher Naturlandschaften, ist also für den Bau von Hotels ein bisher völlig unterschätzter Bezirk. Mit mehr Hotels und Studentenwohnungen entwickeln sich Gastronomie und kommerzielle Freizeitangebote. Die gute verkehrliche Anbindung mit der S-Bahn und dem Metronom ist auch für Hotelgäste attraktiv. Mein Wunsch wäre natürlich noch eine Fährverbindung zwischen dem Binnenhafen und den Landungsbrücken. Bei der Stadtteilkultur müsste die BKM Harburg mehr fördern als bisher, denn die Fördermittel sind noch etwas zu ungerecht unter den Bezirken verteilt.

Das erste Match

Schneller Start des Mentoring-Programms

Die Pilotphase startet:

Der erste Mentee und Mentor haben sich gefunden. Das Mentoring-Programm startet mit Herrn Dr. Tanneberger und Nils Löwe.

Dr. Jürgen Tanneberger

Herr Dr. Tanneberger ist erfahrener Wirtschaftsmediator und hat in seiner langjährigen Tätigkeit in der Industrie und als Personalberater Unternehmen und Führungskräfte aller Positionen erfolgreich beraten, begleitet und in deren Erfolgen unterstützt.

Die Neugier auf Menschen, ihre Ziele und Motivation sind heute für mich das Fundament meiner selbständigen Tätigkeit im Bereich Beratung, Coaching und Mediation. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Mentor von Startup Unternehmen“, so Dr. Tanneberger.

Nils Löwe

Über das Startup Unternehmen Lionizers GmbH haben wir bereits im letzten Newsletter berichtet. Die Lionizers entwickeln Software auf Projektbasis für den Hamburger Mittelstand. Das neue Angebot des Wirtschaftsvereins hat das Interesse von Nils Löwe geweckt, da sein Unternehmen seit der Gründung vor zwei Jahren auf sechs Mitarbeiter gewachsen ist und somit neue Herausforderung für ihn als Softwareentwickler und Geschäftsführer entstanden sind.

Die Bedeutung eines Mentoring- Programms und seine aktive Teilnahme an dem Angebot des Wirtschaftsvereins begründet Nils Löwe wie folgt:

"Ich begleite seit vielen Jahren Absolventen der HAW als Mentor ins Berufsleben und erlebe dabei, wie hilfreich das für beide Seiten ist. Daher bin ich besonders dankbar, dass ich nun als Mentee so wertvolle Hilfe während der ersten Wachstumsphase als Unternehmer bekomme und von den Erfahrungen von Dr. Tannenberger profitieren darf."

 

Wir wünschen dem ersten Team eine gute Zusammenarbeit und viel Erfolg bei der Umsetzung der Ziele!

Die Wahl von Michael Westhagemann

Die Stimme des Wirtschaftsvereins zum neuen Wirtschaftssenator

Arnold G. Mergell

Seit Anfang November ist Michael Westhagemann, ehemaliger Siemens-Manager und frühere Vizepräses der Handelskammer Hamburg, Wirtschaftssenator der Hansestadt.
Im Namen des Wirtschaftsvereins bezieht Arnold G. Mergell, Vorstandsvorsitzender, Stellung zu der Wahl des neuen Wirtschaftssenator:

"Mit großer Freude haben wir die Wahl von Senator Westhagemann zum Nachfolger von Frank Horch aufgenommen. Er steht für hohe Wirtschaftskompetenz und exzellente Vernetzung in der Hamburger Industrie und wird somit für Kontinuität in der BWVI sorgen. Durch seine Parteilosigkeit wird Senator Westhagemann zudem wie sein Vorgänger unabhängig und sachlich gegenüber dem übrigen Senat auftreten können. Der Wirtschaftsverein freut sich daher auf die Zusammenarbeit mit Senator Westhagemann und steht für einen baldigen Gedankenaustausch gerne zur Verfügung."

Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens: Spende für das Harburg-Huus

Scheckübergabe beim Herrenabend: 1000 Euro für Obdachlosen-Unterkunft des DRK

Abschlagen für das Harburg Huus des Deutschen Roten Kreuzes: Zum vierten Mal fand im August dieses Jahres das Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens statt. Mehr als 100 Vertreter von Unternehmen aus Harburg Stadt und Land folgten der Einladung des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden und der Hamburger Sparkasse auf die Golfanlage Green Eagle bei Winsen.

Und auch in diesem Jahr geht der Erlös des Turniers an einen guten Zweck:
Das Geld kommt dem Harburg-Huus, der im Sommer 2018 eröffneten Obdachlosen-Unterkunft des DRK in Harburg, zugute.

Scheckübergabe auf dem Herrenabend des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Südens

Dr. Dirka Grieshaber, zuständig für Spenden und Sponsoring beim DRK in Harburg, nahm den Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro aus den Händen von Arent Bolte, Regionalbereichsleiter Firmenkunden der HASPA, und Arnold G. Mergell, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsvereins, entgegen. "Wir freuen uns riesig über die Entscheidung des Wirtschaftsvereins. Diese Unterstützung für das Harburg-Huus findet hoffentlich viele Nachahmer, denn die Einrichtung ist dringend auf Spenden angewiesen", sagt Dr. Dirka Grieshaber, die ergänzt: "Die Spende geht in den Betrieb der Einrichtung, da sowohl die Personal- als auch die Nebenkosten komplett aus Spenden aufgebracht werden müssen."

Von der ersten Stunde an dabei: Top-Manager Dr. Rüdiger Grube

Mit großem Engagement wurde das Vorhaben des DRK unter der Schirmherrschaft von Dr. Rüdiger Grube, Top-Manager, Ex-Bahn-Chef und TU-Professor mit lokalen Wurzeln, realisiert. „Es ist mir ein Herzensanliegen, Menschen zu helfen, die ohne unsere Hilfe kaum eine Chance haben. Mit diesem Wunsch bin ich sicherlich nicht allein und hoffe darauf, viele aktive Mitstreiter für dieses großartige Harburger Projekt zu gewinnen. Eine Spende an das Harburg-Huus kann erfüllender sein als manches materielle Geschenk an feierlichen Anlässen oder gerade jetzt zu Weihnachten.“

Im Harburg-Huus werden fünfzehn Schlafplätze für Männer und Frauen, Hygieneräume und ein offener Tagestreff angeboten. Auch Hunde sind willkommen. Alle laufenden Kosten und das Personal werden komplett aus Spenden finanziert. Öffentliche Förderung gibt es derzeit leider nicht.

Ob als Privatperson oder Unternehmen: Bereits mit 10, 50 oder 100 Euro im Monat kann man dem Förderkreis beitreten. Alle Förderer werden regelmäßig über das Harburg-Huus informiert.

Die Anmeldung erfolgt bequem unter drk-harburg.hamburg/obdachlosenhilfe.html oder bei Dr. Dirka Grießhaber, Tel. 040/766 092-66, E-Mail d.griesshaber@drk-harburg.hamburg

 

Jetzt anmelden und gewinnen:

Unter allen Anmeldungen bis Ende 2018 verlost das DRK Harburg 5 x die Gelegenheit, mit dem Schirmherrn Dr. Rüdiger Grube „hinter die Kulissen“ zu schauen und das Harburg-Huus persönlich kennenzulernen.

Spendenkonto Harburg-Huus

Hamburger Sparkasse
IBAN: DE 7720 0505 5012 6222 7539
BIC: HASPDEHHXXX
Kennwort: Förderkreis

SAVE THE DATE

November

28.11.2018

Impulsforum

Digitalisierung und Mobilität

 

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