Newsletter Dezember 2025

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Wirtschaftsabend 2025: Ein Abend voller Orientierung, Austausch und starker Impulse

Der Wirtschaftsabend 2025 im Privathotel Lindtner war erneut ein starkes Zeichen für den engen Zusammenhalt und den lebendigen Austausch im Wirtschaftsraum südlich der Elbe. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft folgten unserer Einladung und nutzten den Abend für Gespräche, neue Impulse und strategische Perspektiven. Als Festredner begrüßten wir Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. Er gab einen prägnanten Einblick in die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas und betonte, dass der Kontinent an einem entscheidenden Wendepunkt steht. Technologische Unabhängigkeit, industrielle Stärke und der Ausbau strategischer Fähigkeiten seien wesentliche Bausteine für die Zukunftsfähigkeit Europas. Rheinmetall setze dafür auf Innovation, Wachstum und die Stärkung seiner Standorte – auch in der norddeutschen Region.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten seine Ausführungen zur geplanten Übernahme von Blohm+Voss. Die traditionsreiche Werft soll künftig deutlich stärker in die Wertschöpfungskette des Unternehmens integriert werden – mit eigener Systemtechnik, höherer Fertigungstiefe und erweiterten maritimen Kompetenzen. Dies könnte Hamburg langfristig als maritimen Industrie- und Sicherheitsstandort erheblich stärken und neue Perspektiven für Arbeitsplätze und technologische Entwicklung eröffnen. Auch die internationale Nachfrage zeige, dass maritime Sicherheit künftig eine noch größere Rolle im europäischen Kontext spielen werde.

Unsere Vorsitzende Franziska Wedemann hob in ihrem Beitrag die besondere Verantwortung und Stärke des Hamburger Südens hervor. Der Hafen als Wirtschafts- und Sicherheitsfaktor, die dringend notwendige Weiterentwicklung der A26 Ost sowie eine stärkere Berücksichtigung Hamburgs bei bundespolitischen Infrastrukturentscheidungen waren zentrale Punkte ihres Appells. Sie machte deutlich, dass wirtschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen nur im Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu meistern sind.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Sponsoren Bremer, SAM Stahl- & Anlagenbau Magdeburg GmbH und Sparkasse Harburg-Buxtehude, die den Abend maßgeblich unterstützt haben. Ebenso bedanken wir uns bei Fischkopp Films, die den Abend in einem wunderbaren Film zusammenfasst haben. Die fotografische Begleitung des Abends erfolgte durch sie und Christian Bittcher, deren Bilder die Atmosphäre des Abends besonders eindrucksvoll einfangen.

Die schönsten Eindrücke finden Sie in unserer Bildergalerie.

Hamburger Klimaentscheid: Radikalität führt zu Radikalität

Der Klimaentscheid der Hamburgerinnen und Hamburger Anfang Oktober hat die Wirtschaft und insbesondere die Industrie auf dem falschen Fuß erwischt. Viele haben nicht damit gerechnet, dass die Hamburgerinnen und Hamburger für ein Vorziehen der CO2-Neutralität auf das Jahr 2040 stimmen würden. Insofern ist der Erfolg der Initiative leider auch ein Versagen von Wirtschaft, Verbänden und auch der Politik, denen es nicht gelungen ist, die wirtschaftlichen Folgen eines Hamburger Alleingangs in letzter Konsequenz zu vermitteln.

Einer bereits durch konjunkturellen Stillstand gelähmten Industrie verpasst die Entscheidung von Anfang Oktober einen weiteren Schlag und erhöht die wirtschaftliche Unsicherheit am Standort Hamburg massiv. Schon werden erste Zukunftsinvestitionen in Frage gestellt und Unternehmerinnen und Unternehmer müssen sich den berechtigten Sorgen ihrer Mitarbeitenden stellen.

Die Bewertung bzw. Analyse der Konsequenzen des Entscheids lassen sich in eine wirtschaftliche und eine politische Dimension unterteilen:

Aus wirtschaftlicher Sicht bleibt die Transformation zur Klimaneutralität notwendig und richtig. Insbesondere die Industrie hat hier bereits viel geleistet. Die Geschwindigkeit dieser Transformation wird aber vor allem durch Angebot und Nachfrage an internationalen Märkten bestimmt. Nicht umsonst beschreibt der Begriff der Nachhaltigkeit den Dreiklang aus Ökologie, Sozialem und (eben auch) Ökonomie. Der Anspruch des Klimaentscheids auf Bezahlbarkeit und Sozialverträglichkeit muss daher zwingend auch für die wirtschaftliche Transformation gelten. Gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Anreize können durchaus flankieren, starre Vorgaben oder gar Verbote wären aber Gift für die Hamburger Wirtschaft.

Aus politischer Sicht kommt hinzu, dass Klimaschutz nur im gesellschaftlichen Konsens funktionieren kann. Entscheidend sind dabei Verhältnismäßigkeit und (europäische) Vergleichbarkeit. In Hamburg müssen die gleichen Regeln gelten, wie in München oder Rotterdam. Der Zukunftsentscheid mag demokratisch zustande gekommen sein, die Radikalität seiner Forderungen ist allerdings vielen noch nicht bewusst. Wenn an den Maximalforderungen festgehalten wird, wird diese Radikalität später ebenfalls demokratisch ins Gegenteil umgekehrt und die notwendige Transformation ganz in Frage gestellt. Wollen wir das?

Entscheidend wird daher sein, zeitnah in eine realistische und konstruktive Diskussion über die Umsetzung bzw. Ausgestaltung des Klimaentscheids einzutreten. Unternehmen brauchen jetzt langfristige Planungssicherheit, nicht erst 2030! Als Wirtschaftsverein stehen wir für diese Diskussion gerne zur Verfügung.

A26-Ost vorerst gestoppt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat das Planfeststellungverfahren für den ersten Bauabschnitt der Autobahn A26-Ost vorerst gestoppt. Der Plan sei rechtswidrig und daher nicht vollziehbar. Die Richter betonen aber zugleich, dass die festgestellten Fehler in einem ergänzenden Verfahren behoben werden können, der Plan sei also nicht aufgehoben.

Allerdings hat das Urteil schon jetzt unmittelbare Folgen, die die Chancen für den Bau der dringend benötigten Autobahn weiter verzögern könnten: Einen Tag nach dem Urteil hat die Berliner Koalition aus CDU und SPD beschlossen, die Finanzierung der A26-Ost aus dem Sondervermögen  Infrastruktur und Klimaneutralität zu streichen. Aus dem Sondervermögen sollen für „baureife und planfestgestellte“ Verkehrsprojekte zusätzlich drei Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Auf Anfrage hat das Bundesverkehrsministerium inzwischen mitgeteilt, dass über die Finanzierung „noch in der laufenden Legislaturperiode“ (sie läuft noch dreieinhalb Jahre) neu entschieden werden könne, wenn der Planfeststellungsbeschluss nachgebessert worden sei. Die A26-Ost sei ein „unverändert vordringliches“ Projekt.

Nun liegt der Ball wieder beim Hamburger Senat. Planfeststellungsbehörde ist die von der SPD-Landesvorsitzenden Melanie Leonhard geführte Wirtschaftsbehörde. Sie hatte sich für die von der Projektmanagementgesellschaft Deges vorgelegten Variante Süd 1 der Autobahn entschieden, der rund 18,5 Hektar hochwertige Böden (vor allem Niedermoore) zum Opfer fallen würden. Dennoch hat die Deges eine positive Klimabilanz berechnet und deshalb auf die Prüfung weiterer Varianten verzichtet. Genau das bemängelt das Gericht. Zumindest eine „Grobanalyse“ sei zwingend erforderlich, die die Auswirkungen anderer Trassenvarianten auf „nationale Klimaschutzziele“ untersuche.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, habe die Hamburger Umweltbehörde von Senatorin Katharina Fegebank den Planfeststellungsbeschluss vor dem Erlass sechs bis acht Wochen gründlich geprüft. Allein der Beschluss hat nach Mitteilung des Senats bisher 340.000 Euro gekostet. Für die Korrektur veranschlagt die Wirtschaftsbehörde weitere 100.000 Euro. Die Planung der knapp zehn Kilometer langen A26-Ost habe bisher 83 Millionen Euro gekostet. Davon müsse die Stadt Hamburg 39 Millionen und der Bund 44 Millionen Euro tragen. Die Gesamtkosten des Projekts wurden zuletzt auf etwa 2,3 Milliarden Euro geschätzt.

Zumindest die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft steht weiter zur A26-Ost: „Auch wenn einzelne Verfahren nachgebessert werden müssen, ist der Bau der A26-Ost nach wie vor eine vorrangige Aufgabe für Hamburg, die durch das ergänzende Verfahren fortgeführt werden kann“, sagt die Abgeordnete Clarissa Herbst.  „Die A26 Ost ist eine zentrale Ost-West-Verbindung, die den Lückenschluss im Bundesfernstraßennetz sicherstellt und die Hafenlogistik stärkt. Sie trägt zur Entlastung der innerstädtischen Quartiere bei und reduziert sowohl Lärm- als auch Schadstoffemissionen.“

Die hafenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Antonia Goldner kritisiert, dass das Autobahnprojekt beim Senat einen viel zu geringen Stellenwert besitze: „Viel zu langer Stillstand und mangelhafte Priorisierung des Senats beim Projekt A26-Ost sind inzwischen symptomatisch für SPD und Grüne.

Ganz anders die Reaktionen von BUND und NABU, die die Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht hatten. In ihrer gemeinsamen Erklärung heißt es:  „Dieses Urteil ist ein Triumph für das Klima. Moore sind natürliche Kohlenstoffspeicher, wer sie aufreißt, heizt die Erde an. Die A 26-Ost gehört politisch beendet und ersetzt durch eine kürzere und naturverträgliche Lösung entlang bestehender Verkehrsräume.“

Der Wirtschaftsverein hält weiterhin an der Fertigstellung der A 26-Ost fest. Eine Trassenüberprüfung kann sinnvoll sein, wenn dies zu einer gerichtsfesten Streckenführung führt. Spätestens mit der Inbetriebnahme des Fehmarn-Belt-Tunnels wird der Transitverkehr weiter zunehmen. Ohne die A 26-Ost wird eine Entlastung des Durchgangsverkehrs durch Harburg nicht entstehen, auf den die Menschen in diesem Stadtteil schon so lange warten.

Wohnungsbau & Heizen (Gebäude, Wärmewende)

Der Wirtschaftsverein positioniert sich zur Medienberichterstattung zur Gewerbeflächenknappheit

Die Erkenntnis, dass der Freien und Hansestadt Hamburg die Flächen zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben ausgehen, ist für uns nicht neu. Seit langem nehmen wir wahr, dass sich ansässige Unternehmen aufgrund fehlender Flächen nicht weiterentwickeln und neue sich nicht ansiedeln können. Die stets kommunizierten 100 ha verfügbarer Gewerbe- und Industriefläche stehen faktisch seit sehr langer Zeit nicht mehr zur Verfügung. Und der Bestand an gewerblichen Bauflächen nimmt weiter ab und neue Flächen auf der grünen Wiese kommen so gut wie nicht dazu.

Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden unterstützt die Offensive des Senates, ein neues Leitbild unter deutlich stärkerer Berücksichtigung der benachbarten Landkreise und der gesamten Metropolregion auf den Weg bringen zu wollen. In den benachbarten Landkreisen herrscht aber ebenfalls ein teilweise akuter Flächenmangel. Und das Selbstbewusstsein im Umland ist gestiegen, so dass man hier kaum bereit sein dürfte, die weniger attraktiven und flächenintensiven Unternehmen aufzunehmen, die Hamburg nicht mehr haben will. Eine regionale Arbeitsteilung mit der Stadt als Schreibtisch und dem Umland als Werkbank oder als Ver- und Entsorgungsstation wird auf keine Zustimmung stoßen.

Die FHH muss selbst etwas tun, um dem Flächenmangel entgegenzuwirken. Allein die beiden Industriegebiete Billbrook und Hafen verfügen zusammen über gut 4.500 ha Grundstücksfläche. Und ohne auf eine empirische Untersuchung verweisen zu können, nehmen wir wahr, dass beide Areale über ein ganz erhebliches Potential zur Optimierung und Ansiedlung verfügen. Wenn es gelänge, jedes Jahr 5% der bestehenden Flächen zu reaktivieren, könnte die Stadt für längere Zeit rund 200 ha Bauland jährlich dem Markt zur Verfügung stellen. Und das ohne langwierige und politisch schwer verhandelbare Planungsverfahren.

Die Stadt Hamburg hat herausragende Erfolge im Wohnungsbau vorzuweisen und verfügt über einen kompletten Werkzeugkasten zur Mobilisierung vorgenutzter Flächen aber auch neuer Flächen für den Wohnungsbau. Es gilt nunmehr, dieses Engagement auch für den Gewerbebau nutzbar zu machen: mit Bündnissen, dem Baugesetzbuch und auch öffentlichen Investitionen. Das könnte dann auch die Wahrnehmung der Nachbarn erhöhen, als Metropole an einem Strang zu ziehen.

Interviewreihe "Gewerbeflächen im Hamburger Süden": Ingo Mönke teilt seine Erfahrung im vierten Interview

Nach unserer Umfrage zu den Industrie- und Gewerbeflächen im Hamburger Süden schildern einzelne Unternehmen ihre Erfahrungen bei der Suche nach einer geeigneten Fläche. In der vierten Folge: Paletten Service Hamburg

„Gewerbeflächen: Luft nach oben.“  

Ab 1. Dezember ziehen die ersten Mieter ins Aqua2Dock ein und im kommenden Jahr wird dort am westlichen Eckpunkt des Stadtquartiers Harburger Binnenhafen das Hotel „the niu QUAY“ eröffnet. Investor Ingo Mönke und seine Brüder Heiko und Guido setzen damit ein klares Zeichen: Es geht trotz Corona und anderer globaler Misslichkeiten weiter. Und: Das Traditionsunternehmen Paletten Service Hamburg (PSH) setzt auf Harburger Lösungen.

„Bei der Auswahl der Handwerker setzen wir zuerst und bevorzugt auf Harburger Betriebe“. sagt Ingo Mönke. „Man kennt sich. Und kurze Wege fördern schnelle Lösungen.“ Auch zu ihrem Projektentwickler können die Mönkes zu Fuß gehen: Heinrich Wilke von Imentas Immobilienpartner, sein Büro liegt nur ein paar hundert Meter entfernt am Veritaskai.Ziehen in Harburg also alle an einem Strang? „Leider nicht!“, sagt Mönke. „Vom Bezirksamt bekommen wir zu wenig Unterstützung.“ Nicht nur, dass es in Harburg alles viel länger dauere als in anderen Hamburger Bezirken. Das habe auch dazu geführt, dass PSH sich ein Grundstück in Hittfeld gesichert habe. Weil in Harburg nichts zu finden war.

Wie schwer es den Mönkes im Detail gemacht wird, schildert Ingo Mönke am Beispiel von Dock 18. Auf 6.700 m2 am Dampfschiffsweg entstehen Werk-, Lager- und Büroflächen – nach den Plänen des Architektenbüros Schenk + Fleischhaker, das unter anderem auch HAR6 (ehemals Harburg Center am Harburger Ring) und die Westbebauung
der Wochenmarktfläche am Sand (mit seniorengerechten Wohnungen und L’Osteria) entworfen hat. Ankermieter von Dock 18 wird Vossloh Rail Services, die Verwaltung des Unternehmens wird auch ins Mönke-Projekt Aqua2Dock einziehen.

Der Harburger Baudezernent habe darauf bestanden, dass zwischen der Halle und der Wasserfläche eine Straße angelegt wird. Auf den ersten Blick eine einleuchtende Lösung, wenn man an den Zickzack-Verlauf der Straße zwischen dem Imbiss (ehemals Rosie’s) und der Wasserschutzpolizei (WSPK 3) denkt. Ingo Mönke: „Potentiell gewünschte Mieter brauchen aber einen Wasseranschluss.“ Der Baudezernent habe darauf vorgeschlagen, für den Fall der Fälle einen Mobilkran zu ordern und die Straße zu sperren. Und was passiert, wenn die Polizisten vom WSPK 3 zu einem Einsatz müssen? Mönke: „Die haben mir erzählt, dass sie den alten Zickzack ohnehin in ihren Einsatzplänen berücksichtigt haben.“ Jener Baudezernent hat inzwischen Harburg verlassen und Mönke ist zu Ohren gekommen, dass mit dem Baudezernenten auch diese Straße Harburg verlassen habe. Erste Gespräche mit dem Bezirksamt sind wieder aufgenommen und Mönke wartet auf neue Erkenntnisse.

Das Fazit von Ingo Mönke klingt ernüchternd: „Ja, hier und da tut sich was, aber wenn ich mich hier im Binnenhafen umsehe, blicke ich überall auf Stillstand. Ich vermisse eine positive Entwicklung!“ Immer wieder verhakten sich positive Entwicklungen im Zuständigkeitsdickicht. Mal müsse der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) mitreden, mal der Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer (LSBG). Mönke: „Ich bin davon überzeugt, dass wir Harburger untereinander vieles schneller
voranbringen können.“

Jetzt entsteht erst einmal der „Neubau für Produktion, Forschung und Entwicklung“, so die Vermarktung, der Hallenkomplex mit begrüntem Dach und Photovoltaikanlage im Binnenhafen. „Die Baugenehmigung liegt seit Weihnachten 2024 vor, der Erbbauvertrag ist unterschrieben. Jetzt geht es mit dem Hochbau los“, sagt Wilke. Anfang 2026 sollen beide
Bauprojekte, Aqua2Dock und Dock 18, bezogen werden.

Im Portrait

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Florian Watermann. Mit der Gründung von Watermann Immobilien habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Maklerarbeit wieder dorthin zu bringen, wo sie meiner Ansicht nach hingehört – zu einer ehrbaren, verlässlichen Dienstleistung, die Menschen dabei unterstützt, die richtige Entscheidung für ihr Zuhause oder ihr Eigentum zu treffen.

Was mich in meinem Alltag antreibt, ist der direkte Kontakt zu Eigentümern, Käufern und Mietern – und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Jede Immobilie hat ihre eigene Geschichte. Diese sichtbar zu machen und zu verstehen, welche Chancen und Potenziale dahinterstecken, ist ein zentraler Teil meiner Aufgabe. Gleichzeitig sehe ich mich als echten Partner für Eigentümer: transparent in der Kommunikation, gut erreichbar und mit klaren Empfehlungen, die auf Erfahrung, Marktkenntnis und gesundem Menschenverstand beruhen. Es wird heute viel geredet – am Ende zählt jedoch das Ergebnis. Und das bedeutet in vielen Fällen: der bestmögliche Preis.

Ein großer Teil meiner Arbeit liegt im professionellen Verkauf und der Vermietung von Immobilien in Hamburg und im Landkreis Harburg. Viele Eigentümer wünschen sich jemanden, der nicht nur unterstützt, sondern Verantwortung übernimmt und Prozesse sauber zu Ende bringt: eine sorgfältige Mieterauswahl, vollständige Unterlagen, strukturierte Abläufe und eine persönliche Begleitung bis zum Abschluss. Genau das biete ich – ebenso wie realistische Wertermittlungen, die eine sichere Entscheidungsgrundlage schaffen.

Die Nordheide ist dabei ein besonderer Standort: Sie wächst, bleibt aber gleichzeitig familiär und bodenständig. Ob in Hanstedt, Bendestorf, Jesteburg oder den umliegenden Gemeinden – die Nachfrage nach gutem Wohnraum ist ungebrochen. Die Kombination aus Natur, Gemeinschaft und der Nähe zu Hamburg zieht viele Menschen an. Diese Besonderheiten kenne ich aus eigener Erfahrung – beruflich wie privat. Vielleicht macht gerade das meine Arbeit hier so persönlich.

Über Hinweise auf mögliche Verkaufsobjekte freue ich mich ebenso. Mein Tippgeberprogramm bietet eine faire und transparente Grundlage – und bereits viele erfolgreiche Vermittlungen sind daraus hervorgegangen.

In unserem Netzwerk schätze ich vor allem den Austausch, die kurzen Wege und das gemeinsame Ziel, unsere Region weiter zu stärken. Gespräche, Veranstaltungen und Kooperationen zeigen immer wieder, wie viel man gemeinsam erreichen kann.

Ich freue mich darauf, weiterhin aktiv zu einem lebenswerten Umfeld in unserer Region beizutragen – mit Engagement, Leidenschaft und dem Anspruch, meinen Kundinnen und Kunden jederzeit eine zuverlässige, vertrauensvolle Betreuung zu bieten.

Denn eines ist mir besonders wichtig: Der Begriff des ehrbaren Kaufmanns darf nicht zu einer bloßen Worthülse verkommen.

Herzliche Grüße

Ihr
Florian Waterman

Neues aus dem NachwuchsCampus

Das berufs- und studienorientierende NachwuchsCampus-Projekt ist in das dreizehnte Jahr gestartet:
20 Kooperationen haben pünktlich zu Beginn des Projektjahres das “NachwuchsCampus-Haus“ bezogen, und beim Kick-Off-Event am 19. November 2025 haben sich die Mitarbeitenden der 17 Kooperationsunternehmen mit den Lehrkräften von 17 teilnehmenden Schulen an der Technischen Universität Hamburg das erste Mal getroffen und abgesprochen.
Im Hörsaal haben alle Beteiligten das Projekt vorgestellt bekommen, Tipps und Hinweise zur erfolgreichen Durchführung der Kooperation erhalten – und die Neuerungen dieses Projektlaufs vorgestellt bekommen:

Zum einen ist als neuer Kooperationspartner die Lürssen Werft Hamburg frisch der NachwuchsCampus-Familie beigetreten und bietet in diesem Jahr zum ersten Mal Einblicke in die Vielfalt der dort angebotenen Ausbildungsberufe, die von Technischen Produktdesigner*innen bis zu Industrie-, Konstruktions- oder Anlagenmechaniker*innen reichen. Dementsprechend stellte das NachwuchsCampus-Team vor, welche branchenspezifischen NachwuchsCampus-Experimentiereinheiten sich für die Vorbereitung der Jugendlichen auf den Kooperationspartner eignen würden: Vom 2D-/3D-Zeichnen von Modellen auf Papier und am Rechner über Maschinenbau-Experimente bis hin zum „Schiffbau-Schnupperstudium“, bei dem von den Schüler*innen selbst angefertigte Schiffsmodelle in einem mobilen Schlepptank auf ihre Schwimmeigenschaften getestet werden. Das NachwuchsCampus-Team ist gespannt, auf welche Experimente die Auswahl der Lehrkraft trifft und wie die Praxiseinheiten bei den Schüler*innen der Kooperation ankommen.

Zum anderen gibt es eine weitere Neuheit: In diesem Jahr bringt der NachwuchsCampus mit einer Karaoke-Präsentation zum Hamburg Green Hydrogen Hub das Prinzip des  Flipped Classroom in eine neue Dimension:
Gleich zwei Kooperationsklassen werden sich anhand bereitgestellter Materialien darauf vorbereiten, einen Expert*innenvortrag zum komplexen Thema des Transformationsvorhabens des HGHH mit der Umwandlung des Kohlekraftwerks Moorburg in einen Großelektrolyseur zu halten. Der namengebende Clou an dem Auftrag ist, dass die Präsentation-Folien, die den Vorträgen zu Grunde liegen sollen, ebenso wie das Recherchematerial bereits vorliegt und somit auf Aktualität und Richtigkeit geprüft ist.

Wichtige Aufgabe für die Vortragsgruppen ist in diesem Fall somit, das Thema richtig zu erfassen, zu verstehen und richtig wiederzugeben. Eine Aufgabe, die Kompetenzen stärkt und nachhaltig für den Wissenstransfer wichtige Fähigkeiten schult.

Der NachwuchsCampus wirkt übrigens auch über seine Projektkooperationen nachhaltig hinaus: Selbst wenn Schüler*innen nicht am Projekt teilnehmen, erhalten sie MINT-Berufsorientierung aus erster Hand auf dem Instagram-Account @mint_nachwuchscampus. Und im Berufsorientierungs-Bereich auf www.nachwuchscampus.de können sie neben der aktuellen Azubi- und Praktikums-Börse auch viele weitere Infos zu MINT-Ausbildungsberufen und -Studiengängen erhalten.

Das NachwuchsCampus-Projekt der TU Hamburg wird ermöglicht durch die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation sowie den Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden e.V. und lebt durch die Kooperationspartner

AIRBUS
AUG.PRIEN Bauunternehmung
DESY
GALAB Laboratories
HAMBURGER LEISTUNGSFUTTER
HAMBURG WASSER
HOBUM Oleochemicals
Horst Busch Elektro-Technik

Lürssen Werft

Luxcara für den (Hamburg Green Hydrogen Hub)
Mankiewicz
Merck
Mercedes Benz-Werk Hamburg
Shell
Stadtreinigung Hamburg
Tiplu
Vossloh Rail Services

und tolle Schulen aus der Metropolregion Hamburg.

Am 3. Juni 2026 wird es wieder einen MINT Experience Day an der Technischen Universität Hamburg geben. Schulklassen der Jahrgänge 8-13 sowie Einzelinteressierte können im Hauptgebäude der TUHH zu aktuellen Kooperationsunternehmen und solchen, die es werden möchten, Kontakt aufnehmen. Auf https://www3.tuhh.de/kinderforscher/nachwuchscampus/der-mint-experience-day-jaehrliches-event-an-der-tuhh-zur-mint-studien-und-berufsorientierung/ können Sie mehr über die Veranstaltung erfahren.

Der NachwuchsCampus ist ein erfolgreiches Projekt der Harburg Vision, das unter der Leitung der Kinderforscher an der Technischen Universität Hamburg (TU Hamburg) einzigartige Kooperationen zwischen Unternehmen, Hochschulen und Schulklassen ins Leben ruft.

Ziel dieses Projekts ist es, Berufs- und Studienorientierung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu fördern und gleichzeitig den Nachwuchs für Unternehmen zu sichern.

Sie möchten mehr Informationen zum NachwuchsCampus-Projekt und Teilnahmemöglichkeiten erhalten? Wenden Sie sich gerne an ina.klose(at)tuhh.de. 

Save the Date: Events des Vereins

Konjunkturelle Aussichten 2026
Am 19.01.26 um 17.30 Uhr mit Madeleine Ronner – DWS

Bericht vom Hamburger Verkehrssenator
Am 23.02.26 um 17.30 Uhr mit Senator Dr. Tjarks

Führung durch die Ausstellung
Am 18.03.26 im Archäologischen Museum Hamburg. Wir freuen uns auf eine exklusive Führung durch die Sonderausstellung „Mythos Superhelden – Von Herakles zu Superman“.

Für geladene Mitglieder: Bericht von Metin Hakverdi, MdB, Transatlantik-Koordinator
Am 27.04.26 um 12.00 Uhr freuen wir uns auf spannende Einblicke zur transatlantischen Lage und aktuellen politischen Impulsen.

Start-up Pitch Event
Am 06.05.26 um 18.00 Uhr bei der Tutech Innovation GmbH. Lernen Sie unterschiedliche Start-ups kennen und tauschen Sie sich anschließend in lockerer Runde aus.

Mitgliederversammlung 2026
Nur für Mitglieder am 08.06.26 um 16.00 Uhr im Privathotel Lindtner.

Juni-Event
Am 08.06.26 um 18.00 Uhr im Privathotel Lindtner

Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens 
Am 04.09.26 findet unser jährliches Golfturnier auf der Golfanlage Green Eagle statt.

Schnupperkurs im Rahmen des Golfturniers der Wirtschaft des Hamburger Südens 
Am 04.09.26 findet der Schnupperkurs im Rahmen unseres jährlichen Golfturniers auf der Golfanlage Green Eagle statt.

Events von Mitgliedern

22. UMCO-Kundentag
Am 15.04.2026 lädt UMCO in Hamburg ein – mit persönlichen Gesprächen und Impulsvorträgen rund um Chemical Compliance. Weitere Infos und die Anmeldung ab Januar finden Sie auf der Kundentag-Website.

IMPRESSUM / HERAUSGEBER

Der Wirtschaftsverein e.V.
Konsul-Ritter-Straße 10
21079 Hamburg

040 32 08 99-55
info@DerWirtschaftsverein.de
www.DerWirtschaftsverein.de

VORSITZENDE
Franziska Wedemann